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Beschreibung:
Auf dem Balkon eines Steuerbüros in der historischen Altstadt sitzt eine junge Frau. Als Hauptkommissar Schneider genauer hinsieht, erkennt er: Sie ist tot. Erdrosselt. Das Opfer war Cellistin im Kammerorchester von Wernigerode. Zwei Tage später wird eine weitere Musikerin Ziel eines Anschlags. Erst da entdeckt Schneider, was die beiden Frauen wirklich verbindet: Sie waren ein Paar. Während der Kommissar zwischen Klassik und Pop, Jodlern und Shantysängern nach einem Motiv sucht, gerät auch sein eigenes Leben aus dem Takt. Kurz vor dem dreißigsten Hochzeitstag steckt seine Ehe mit Mathilde in einer tiefen Krise. Und dann taucht ein neues Rätsel auf. Die unvollendete Sinfonie des Mordopfers. Sie trägt den Titel »Rhuma« – wie die Nixe aus der Sage der Rhumequelle. Ausgerechnet dort soll das Werk uraufgeführt werden. Post mortem. Vielleicht liegt das Geheimnis des Mordes tief unten im Quellwasser verborgen.

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Beschreibung:
Es hält das Schönste fest … und nimmt ihm das Leben.
Im verwaisten Schaukasten des Berliner Naturkundemuseums sitzt eine junge Frau. Aufrecht, makellos, mit dem klaren Blick gläserner Augen. Man könnte meinen, sie atme gleich. Doch was wie das Meisterstück eines Präparators wirkt, war vor wenigen Stunden noch ein lebender Mensch.
Hier wurde nicht im Affekt getötet. Hier wurde konserviert. Das Opfer gelähmt, festgehalten in einer Pose ewigen Lebens, für immer.
Kriminalhauptkommissarin Mara Stahl schläft im Büro, lehnt jede Beförderung ab und löst die Fälle, an denen andere zerbrechen. An ihrer Seite ermittelt der forensische Psychologe Doktor Korbinian Berger, der nicht fragt, was ein Täter getan hat, sondern warum. Je tiefer die beiden in die staubigen Kulissen der Berliner Wissenschaftswelt vordringen, desto klarer wird: Da draußen will jemand den Tod nicht bringen. Sondern aufhalten. Um jeden Preis.
Jemand, der noch nicht fertig ist.
Die Welt nennt es Mord. Ich nenne es Bewahrung. Alles Lebendige verfällt, zerrinnt, vergeht, außer dem, was ich festhalte. Ich gebe ihnen, wonach sich alle sehnen und keiner es wagt: Ich mache sie unvergänglich.

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Beschreibung:
Das Künstlerpaar Beckmann im Amsterdamer Exil – Roman einer großen Liebe und einer schwierigen Freundschaft
Amsterdam, 1942: Schon fünf Jahre, seit der Propagandaausstellung »Entartete Kunst« in München, leben Max Beckmann und seine Frau Mathilde, genannt Quappi, im Exil. Bei Treffen mit Freunden und Ausflügen ans Meer versucht das Paar zu vergessen, dass ihnen Holland seit dem Einmarsch der Deutschen kaum noch Ruhe und Auskommen bietet. Besonders Max setzen die ständige Unsicherheit und Beschneidung der persönlichen Freiheit zu, doch Quappis Zuversicht und Organisationstalent ermöglichen weiterhin sein Schaffen. Unterstützung erfährt Max auch durch die Bekanntschaft mit einem mysteriösen Deutschen, dem Kunsthistoriker Erhard Göpel, der für die »Sonderkommission Linz« tätig ist. Er soll Bilder für ein von Hitler geplantes Kunstmuseum zusammentragen. Göpel ist glühender Verehrer Beckmanns und zu jeder, selbst illegaler Hilfeleistung bereit. Kann das Ehepaar einem Nationalsozialisten trauen? Während sich Göpel immer häufiger mit den Machtinstrumenten der Nazidiktatur konfrontiert sieht, wächst die Bedrohung für die Beckmanns und ihre jüdischen Freunde.

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Beschreibung:
»Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder.« So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem Unrecht blutige Vergeltung übt. Sein Rachefeldzug ist noch zweihundert Jahre später Vorbild und Handlungsanweisung für Michaela Kohlhaas, eine stellvertretende Friedhofsverwalterin. Befeuert von erfahrener Willkür und Ohnmacht, wird sie zur Aufsässigen. Doch wo Michael Kohlhaas mordet und brandschatzt, agiert sie vorrangig mit Worten: mit Zuspitzung, Übertreibung, Sabotage und Show. Einer vermeintlichen Hexe gleich, zieht sie fluchend und Verwünschungen aussprechend durchs Land. Und muss feststellen: Es ist von Nachteil, eine Frau zu sein. Es ist von Nachteil, sich zu wehren. Doch selbst wenn alle Welt sie für wahnsinnig erklärt – sie geht »mit wehenden Fahnen« ihrem Ende entgegen, auf ein gutes Ende hoffend, und doch ahnend: Ein solches Ende wird es vielleicht nicht geben.

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Beschreibung:
»Über Stoffe berührten Mutters Hände mich. Ansonsten keine Umarmungen, keine Liebkosungen, sondern nur Zuschneiden, Anheften, Saum Abstecken, bei dem ihr Körper dem meinen nahekam.«
Am Besispiel selbstgenähter Klleidungsstücke erinnert die vielfach ausgezeichnete Autorin Sabine Scholl an das Aufwachsen in prekären Verhältnissen – mit einer Mutter, die keine Liebe geben konnte und sich selbst als Zumutung empfand. Vergeblich versucht die Erzählerin, ihrer Herkunft zu entkommen, und zeichnet wie nebenbei das Psychogramm einer ganzen Generation.

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Beschreibung:
Revierinspektorin Marie Unterholzer in ihrem zweiten Fall
Mit »Blind Date im Heu« sendet Land TV die wohl schrägste Kuppelshow des Jahres – live aus dem Heustadl vom Trummer Bauern. Vier g’standene Marienschlager Mannsbilder wollen die große Liebe finden. Doch bevor überhaupt die ersten Funken sprühen, liegt einer der Kandidaten tot im Stroh – vor laufender Kamera, zur besten Sendezeit. Revierinspektorin Marie Unterholzer glaubt nicht an einen natürlichen Tod. Gemeinsam mit der chaotischen Drama-Queen Janine und dem nerdigen PC-Freak Tobi ermittelt sie zwischen Kuhstall und Scheinwerferlicht. Als es ein weiteres Opfer gibt, gerät die Dorfidylle gehörig ins Wanken. Und das ganze Land schaut zu …

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Beschreibung:
Wenn sich die Schatten des Bösen über das Königreich Lómea legen, werden vier jungen Menschen eine Prophezeiung erhalten, die von einer beinahe vergessenen Macht niedergeschrieben wurde. Die Schrift gibt aber nicht nur Anlass zur Hoffnung, sondern prophezeit auch einen Verräter unter den Auserwählten, der dem Gift des Schattenkönigs erliegen wird. Seit vielen Dekaden dringt es schon in die Tiefen des Landes vor und macht nicht einmal vor den Göttern Halt.
Kann es den Auserwählten um Fenin gelingen, gegen das Böse zu bestehen?

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Beschreibung:
Für Lara Adler wird ein Traum zur Wirklichkeit. Sie wird von der mittelalterlichen Vergangenheit in Thüringen in eine abenteuerliche Gegenwart geführt. Lange Zeit behütete ein Backofenloch in Lauchagrund bei Bad Tabarz ein Geheimnis. Wanderinnen entdeckten ein Skelett. Als die Kriminaljournalistin begann, für THÜRINGEN ECHO zu recherchieren, geriet sie in das Visier von Mafia-Clans. Mysteriöse Tötungsdelikte häufen sich. Wer ist der Todesengel von Thüringen?

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Eine Fremde nimmt ihre Tochter aus der Kita mit. Vierzig Minuten später bringt sie das Kind zurück. Alles war nur ein Missverständnis. Sagt sie.
Als Sara Brandt an einem Freitagnachmittag zu spät in der Kita auftaucht, ist Emmas Garderobenhaken leer. Die gelbe Jacke fehlt. Der Rucksack fehlt. Und die Aushilfserzieherin sagt einen Satz, der Sara den Boden unter den Füßen wegzieht:
„Ihre Schwägerin hat sie doch abgeholt – die nette Frau mit der Vollmacht.“
Sara hat keine Schwägerin.
Kurz bevor die Polizei gerufen wird, hält ein dunkelblauer Kombi vor der Kita. Emma steigt aus, ein Eis in der Hand, fröhlich, unversehrt. Am Steuer sitzt Helene Sander: warm, zerknirscht, glaubwürdig. Sie spricht von einer Verwechslung, von einer falschen Abholliste, von einem bedauerlichen Fehler.
Alle sind erleichtert.
Nur Sara nicht.
Denn Emma hält plötzlich eine alte Puppe im Arm, die ihr nicht gehört. Sie nennt die fremde Frau „Leni“. Und abends, im Dunkeln, sagt sie beiläufig:
„Mama? Die Frau hat gesagt, sie ist meine richtige Mama.“
Was wie die Angst einer übermüdeten Mutter beginnt, wird zu einem Albtraum, den niemand Sara glauben will. Ihr Mann beschwichtigt. Die Kita mauert. Das Jugendamt stellt Fragen. Und je tiefer Sara gräbt, desto näher kommt sie einer Wahrheit, die ihre Familie zerstören könnte.

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Weimar 1933
Welch Glück, dass wir den Führer haben. Er ist mein Held. Ich träume von dem Tag, an dem ich einmal vor ihm stehen werde, und bete, er möge bald kommen. Dann wird er mir beschwörend in die Augen blicken und sagen: Oskar Goebel, glaub auch du an mich!
Oskar ist acht Jahre alt, als die Nationalsozialisten aufmarschieren und er sich nichts sehnlicher wünscht als ein Hitlerjunge zu sein. Doch Henni, seine beste Freundin, ist Jüdin und allmählich wirft der Nationalsozialismus seine Schatten.
Oskar, hin und hergerissen zwischen Freundschaft und Patriotismus, kann ihr immer weniger zur Seite stehen, da er selbst in den Zwängen seiner Zeit gefangen ist. Zwischen Freundschaft und Loyalität, Angst und Mitläufertum versucht er, seinen Platz in einer Welt zu finden, die sich unaufhaltsam verändert. Entscheidungen werden schwerer, die Folgen größer und die Gräben tiefer. Unaufhaltsam gleiten Henni und er aus der heilen Kinderwelt in ein unfassbares Dunkel.

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