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Beschreibung:
Mein Mann mag tot sein, doch ganz verloren habe ich ihn nicht. Sein eineiiger Zwillingsbruder Charlie sieht ihm zum Verwechseln ähnlich.
Trauer hat die Eigenschaft, Menschen zusammenzuschweiĂźen, und Charlie und ich verstehen einander auf eine Weise, wie es sonst niemand kann. Wenn seine eifersĂĽchtige, unsichere Frau das nicht sehen will, ist sie diejenige mit dem Problem.
Wir haben beide einen unvorstellbaren Verlust erlitten. NatĂĽrlich brauchen wir einander. Wie sollten wir das sonst ĂĽberstehen?
Zumindest rede ich mir das immer wieder ein.
Seit Davids Tod ist mein Schwager der erste Mensch, an den ich denke, wenn ich aufwache, und der letzte, dem ich schreibe, bevor ich einschlafe. Doch meine Schwiegermutter hat mich leise gewarnt: Was sie zwischen uns beobachte, sei nicht gesund. Aber Charlie und ich teilen seit Jahren Geheimnisse — Dinge, die niemand sonst kennt oder verstehen würde.
Eines weiß ich nur — ich habe bereits einen Bruder verloren. Den anderen darf ich nicht auch noch verlieren.


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