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Beschreibung:

London, 1741. Gesundheitlich am Ende, finanziell ruiniert und trotz frĂĽherer Erfolge vereinsamt, fristet Georg Friedrich Händel sein Leben in tiefer Verzweiflung. Die Quelle, aus der sein musikalisches Schaffen hervorging, scheint versiegt zu sein. Doch da fällt ein Manuskript in seine Hände, das ihn merkwĂĽrdig berĂĽhrt. Neue Kraft durchströmt ihn und schlieĂźlich bricht die Musik aus ihm heraus, die ihn und sein Werk unsterblich machen werden: “Der Messias”. Stefan Zweigs bewegende Erzählung ĂĽber die Entstehung des “Messias” ist voller Hoffnung und Leidenschaft, beseelt vom Glauben an eine schöpferische Kraft, die stärker ist als der Tod. Mit dem vollständigen Libretto des “Messias”.

Stefan Zweig, geboren 1881 in Wien, war ein leidenschaftlicher Kämpfer für den Frieden. Wovon er schreibt, gründet in seiner Sehnsucht nach Freundschaft zwischen den Menschen und Völkern. Die Sehnsucht bleibt unerfüllt. Seine Werke wurden von den Nazis verbrannt. Nach einigen Jahren in London zieht es ihn nach Brasilien, wo er sich 1942 das Leben nimmt

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Beschreibung:

Kein anderer antiker Mythos hat Goethe so kontinuierlich beschäftigt wie der des Prometheus. An keinem hat er sich poetisch so oft versucht, an keinem ist er so oft gescheitert. Der »mythologische Punct, wo Prometheus auftritt, [war] mir immer gegenwärtig und zur belebten Fixidee geworden«, schreibt er in den Tag- und Jahresheften 1807 im Rückblick auf seine Prometheus-Dichtungen, deren Bogen sich von dem dramatischen Fragment Prometheus und der gleichnamigen Hymne der Sturm und Drang-Periode über das um 1795 geplante, aber schon nach wenigen Versen aufgegebene Drama Der befreite Prometheus bis zu dem 1807/08 entstandenen, ebenfalls unvollendet gebliebenen Pandora-Festspiel spannt. Von dem Prometheus-Drama, das den Auftakt zu dieser in Goethes Werk einzigartigen Dichtungsfolge bildet, ist erstmals Mitte Juli 1773 in einem Brief an Johann Georg Christian Kestner die Rede, in dem Goethe die eigene Arbeit an dem Drama und die Arbeit seines Protagonisten metaphorisch ineinander blendet.

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Beschreibung:

Christine Nöstlinger erzählt – jedoch nicht ĂĽber den grantigen Gurkenkönig oder den Franz, der aussieht wie ein Mädchen. Hier geht es um ihr eigenes Leben: Wie sie als Kind den Krieg im Bombenkeller ĂĽberlebt. Wie sie ihre erste Beichte mit einer LĂĽge beginnt. Wie sie ĂĽber einen Tretroller die wahre Natur des Menschen kennenlernt. Wie sie im Tanzkurs den geliehenen BH verliert und sich als Kunststudentin in Herrenrunden behauptet. Die groĂźe Kinderbuchautorin, Journalistin, Lyrikerin und Schriftstellerin erzählt von Ehen, Töchtern und Affären. Von ihren Erfolgen, von wĂĽtenden Lehrerattacken und aberwitzigen Political-Correctness-Sheriffs. Und auch davon, ob es erstrebenswert ist, in WĂĽrde zu altern.

Christine Nöstlinger 1936 in Wien geboren, lebt als freie Schriftstellerin in Wien und im Waldviertel. Ihre Kinderund JugendbĂĽcher sind weltweit bekannt. Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Andersen-Award,Astrid-Lindgren-Preis, Corine 2011.Doris Priesching 1967 geboren, Studium der Publizistik, Politikwissenschaft, Germanistik. Seit 1990 bei derTageszeitung “Der Standard”. Zahlreiche Publikationen zu TV-Themen, zuletzt die Autobiografievon Erni Mangold: “Lassen Sie mich in Ruhe”.

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Beschreibung:

Erstmals erscheinen in ungekürzter Form und mit Originaldokumenten jene Aufzeichnungen, die Karl Ignaz Hennetmair Tag für Tag von all dem machte, was er mit Thomas Bernhard sprach und erlebte. 1972 beschloß der Realitätenhändler Karl Ignaz Hennetmair, ein Freund und Nachbar von Thomas Bernhard, über die Vorfälle und Gespräche dieses Jahres ein Tagebuch zu führen, und schuf damit ein Dokument von unschätzbarem Wert für alle Bernhard-Verehrer.

Auch seine Feinde wären weiland gut bedient gewesen, denn die Mitschrift zeigt so manche dunkle Seite des Meisters, aber wo gibt es sie denn heute noch, die Bernhard-Hasser? Der Dichter hat naturgemäß seine Schwierigkeiten mit der AuĂźenwelt, zunächst nimmt sie ihn nicht wahr, doch mit wachsendem Ruhm beginnt sie ihn zu bedrängen, tritt ihm näher, als ihm lieb ist, und manchmal hat sie die Neigung, ihn – der nur seine Literatur im Kopf hat – schlicht und einfach fĂĽr dumm zu verkaufen.

Um all dem zu begegnen, hatte Bernhard Hennetmair. Der vermittelte ihm nicht nur seine Realitäten, seine Häuser und Wälder, und verschaffte ihm die notwendigen, möglichst gĂĽnstigen Verträge, sondern stellte sich auch zwischen den Dichter und die Realität im Sinne des zu bewältigenden Alltags. Er kĂĽmmerte sich um den kaputten Fernseher ebenso wie um den SeelenmĂĽll, fungierte als Deponie und Wiederaufbereitungsanlage. Stets hielt er Bernhard unerwĂĽnschte Besucher vom Leib und empfing ihn selbst im Kreise seiner Familie als Gast. Da wurde dann geplaudert, gescherzt und die halbe Welt ausgerichtet. Und später zog sich Hennetmair in sein Kämmerlein zurĂĽck und notierte. Und wir – neugierig, wie wir sind – lesen

Karl Ignaz Hennetmair, geboren 1920 in Linz, lebt in Ohlsdorf. Er war Handelsreisender, Ferkelgroßhändler und Immobilienmakler.

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Beschreibung:

Die zuverlässige Wiederkehr der Jahreszeiten ist für Goethe ein wichtiger Faktor der Stabilität. In persönlichen Texten wie dem Brief oder dem Tagebuch, in autobiographischen Erzählwerken, aber auch in der Lyrik und den Romanen spielen die Jahreszeiten eine höchst erstaunliche Rolle. Der Herbst ist für ihn die Jahreszeit der Reisen, manchmal des Schreibens, nicht selten des Weines, aber natürlich auch der reifenden Natur gewesen, die er in seiner Jugend, in Weimar oder in Italien jeweils anders erlebt hat. Zuletzt ist der Herbst des Alters für den Menschen und den Naturforscher Goethe ein Thema gewesen.

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Thomas Bernhard und die Öffentlichkeit: kaum eine Äußerung, auf die nicht ein Skandal folgte. Diese Auswahl enthält Bernhards wichtigste journalistische Arbeiten, Leserbriefe, öffentliche Erklärungen und folgenreiche Interviews, die zum überwiegenden Teil noch nie in Buchform erschienen sind. Wenn Thomas Bernhard sich öffentlich äußert, drängt sich der Eindruck auf, er verhalte sich genauso wie die Hauptpersonen in seinen Romanen und Theaterstücken: Da wird die Welt zum Katastrophenroman und zum sinnlosen Schauspiel, in dem Bornierte und Böswillige, Nichtwisser und Nichtkönner agieren, die es in gerechtem Zorn und kunstvoller Übertreibung anzuklagen und zu verurteilen gilt. Deshalb konnte es nicht ausbleiben, daß Bernhards Interventionen ständig von Skandalen begleitet wurden.

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Beschreibung:

30 Jahre alt, ohne Resonanz auf seine bis dahin veröffentlichten drei Gedichtbände, vom eigenen ĂĽberragenden schriftstellerischen Können allerdings ĂĽberzeugt, schreibt Thomas Bernhard im Oktober 1961 an Siegfried Unseld: “Vor ein paar Tagen habe ich an Ihren Verlag ein Prosamanuskript geschickt. Ich kenne Sie nicht, nur ein paar Leute, die Sie kennen. Aber ich gehe den Alleingang.” Obwohl der Suhrkamp Verlag das Manuskript ablehnte, gingen der Alleingänger und der Verleger seit dem Erscheinen von Bernhards erstem Roman Frost 1963 gemeinsam den Weg, der den Autor in die Weltliteratur fĂĽhrte. In den etwa 500 Briefen zwischen beiden entwickelt sich ein einzigartiges Zwei-Personen-Schauspiel: Mal ist es eine Tragödie, wenn etwa Bernhard die aus seinen Werken bekannten Schimpftiraden auf den Verleger losläßt, der seinerseits auf die Ăśberzeugungskraft des Arguments setzt. Dann gibt Bernhard ein Kammerspiel mit Unseld als Held, 1973 schreibt er ihm: “mit grösster Aufmerksamkeit, mit allen Möglichkeiten, gehe ich gern mit Ihnen.” 1984 agieren beide, bei der Beschlagnahme von Holzfällen, als Kämpfer fĂĽr die Literatur in einem von Dritten inszenierten SchurkenstĂĽck. Es dominiert das Beziehungsdrama: Der Autor stellt die fĂĽr sein Werk und seine Person unabdingbaren Forderungen. Der Verleger seinerseits weiĂź, daĂź gerade bei Bernhard rĂĽcksichtslose Selbstbezogenheit notwendige Voraussetzung der Produktivität ist. Solch einen dramatischen Briefwechsel zwischen Autor und Verleger, in dem bei jeder Zeile alles auf dem Spiel steht, kennt das Publikum bislang nicht.

Thomas Bernhard, 1931 geboren am 9. Februar in Heerlen (Niederlande) als unehelicher Sohn von Herta Bernhard, der Tochter des Schriftstellers Johannes Freumbichler; den Vater Alois Zuckerstätter lernt Bernhard nie kennen. 1989 gestorben nach jahrelanger schwerer Krankheit am 12. Februar in Gmunden (Oberösterreich); beigesetzt im Grab Hedwig Stavianiceks auf dem Grinzinger Friedhof in Wien. Siegfried Unseld wurde am 28. September 1924 in Ulm geboren und starb am 26. Oktober 2002 in Frankfurt am Main.

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Stefan Zweig – Brasilien

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Kein anderes Land begeisterte den Kosmopoliten Stefan Zweig mehr als Brasilien. Mitten im Zweiten Weltkrieg, auf dem Höhepunkt der Selbstzerstörung Europas, bereiste er den fĂĽnftgrößten Staat der Erde – und war fasziniert von dessen natĂĽrlicher Schönheit und der friedlichen Lebensweise, Toleranz und Offenheit seiner Menschen. Mit groĂźer Weitsicht sieht Zweig die heutige Lage Brasiliens voraus, indem er aus Fakten der Geschichte Prognosen fĂĽr die Zukunft herleitet, die gegenwärtig teilweise nicht nur erfĂĽllt, sondern ĂĽbererfĂĽllt scheinen. – Gebundene Geschenkbuchausgabe – mit farbigen Fotografien und einem Nachwort von Volker Michels

Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien geboren und starb am 23. Februar 1942 in Petropolis bei Rio de Janeiro. Bis 1904 Studium der Philosophie, Germanistik und Romanistik in Berlin und Wien. Reisen in Europa, nach Indien, Nordafrika, Nord- und Mittelamerika. 1917/18 als Kriegsgegner in ZĂĽrich u. a. mit Hermann Hesse, James Joyce, Annette Kolb. Freundschaft mit Émile Verhaeren und Romain Rolland. 1919-34 zumeist in Salzburg. 1928 RuĂźlandreise. Ab 1935 häufige Aufenthalte in England. 1938 Emigration dorthin. 1940/41 erst New York, dann Petropolis in Brasilien. 1942 Selbstmord. “Er war in seiner Zeit weltweit einer der berĂĽhmtesten und populärsten deutschsprachigen Schriftsteller. Seine unter dem EinfluĂź Sigmund Freuds entstandenen Novellen zeichnen sich durch geschickte Milieuschilderungen und einfĂĽhlsame psychologische Porträts aus, in denen die dezente, doch unmiĂźverständliche Darstellung sexueller Motive auffällt. Seine romanhaften Biographien akzentuieren die menschlichen Schwächen der groĂźen historischen Persönlichkeiten.” Marcel Reich-Ranicki

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Patienten mit einer Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADHS) leiden im Erwachsenenalter unter vielfältigen Problemen: Im Vordergrund stehen Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, die wiederum zu ausgeprägten Schwierigkeiten im Berufsalltag führen. Häufige Stimmungsschwankungen, Antriebsstörungen und das Gefühl, ein Leben wie im Nebel zu führen, haben zusätzliche negative Auswirkungen im familiären und sozialen Umfeld. Schließlich finden sich unter ADHS-Betroffenen solche mit ausgeprägten impulsiven Verhaltensweisen und starker Hyperaktivität. Die Autorin hat sich auf die Diagnostik und Therapie von erwachsenen ADHS-Patienten spezialisiert. Viele ihrer Patienten hatten zahlreiche Therapieversuche hinter sich, waren meist auf Unverständnis gestoßen, und in Unkenntnis des Krankheitsbildes wurden erfolgversprechende Therapien unterlassen.

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Beschreibung:

Wie groß ist eigentlich das Universum? Was wiegt unsere Erde? Und ist das überhaupt möglich – die Erde zu wiegen? In seinem neuen großen Buch nimmt uns Bestsellerautor Bill Bryson mit auf eine atemberaubende Reise durch Raum und Zeit: Er erklärt uns den Himmel und die Erde, die Sterne und die Meere, und nicht zuletzt die Entstehungsgeschichte des Menschen. »Eine kurze Geschichte von fast allem« ist ein ebenso fundierter und lehrreicher wie unterhaltsamer und amüsanter Ausflug in die Naturwissenschaften, mit dem Bill Bryson das scheinbar Unmögliche vollbracht hat: das Wissen von der Welt in dreißig Kapitel zu packen, die auch für den normalen Leser ohne Vorkenntnisse verständlich sind. Das ideale Buch für alle, die das Universum und seine Geschichte endlich verstehen möchten – und dabei auch noch Spaß haben wollen!..

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