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Beschreibung:
Eigentlich hätt sich die Resi Wimmer grad genug zu tun: den Stammtisch davon abhalten, sich über den Jetstream zu zerreden, und sich damit abzufinden, dass die Lena im Oktober nach Kalifornien geht. Aber nein, an einem kalten Maimorgen liegt drüben im Fischerwirt in Utting die Rosa Lindbichler tot an der Hintertür — und Rosa war seit dreißig Jahren Wirtin am See.
»Einer, der was will, was er ned kriegt.« Das hat Rosa kurz vor ihrem Tod über einen Mann gesagt, der breite Schultern und eine dunkle Jacke trug. Sonst nichts.
Während Resi merkt, dass das halbe Westufer plötzlich Buchhaltungs-Lücken hat, gräbt Angerer in einem Kassensystem ohne TSE und in stückweise getätigten Bargeld-Eingängen über zwanzig Jahre. Ein Pachtvertrag, der gar nicht mehr Rosa gehört. Ein Sohn mit Spielschulden, der sich ein Alibi zusammensucht. Ein Münchner Investor, der zu schnell zurückzieht. Und ein Zimmermeister im Dorf, der seit zweiundzwanzig Jahren etwas tut, was eine Mutter nicht wissen darf.
Eine tote Wirtin. Stückweise Geld. Zwanzig Jahre Stillschweigen. Postkartenidylle? Oder hat hier jemand zu lang gehofft, dass das Geben Liebe ersetzt?


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