
1,1 MB – epub, mobi, azw3
Beschreibung:
Zwischen Kulturbetrieb, Expat-Hügeln, Schönheitsprozeduren und Yuppie-Fassaden versucht Wanda Zoi, bei Verstand zu bleiben, während um sie herum alles schiefer, fremder und falscher wird. Nur durch ihre zu brodelndem Zynismus vergorene Wut kann sie diese Welt, an der sie sich trotz allem festgebissen hat, überhaupt noch ertragen. Bis aus Selbstverrat und Informationserschöpfung schließlich eine gefährliche, existenzielle Entgleisung wird …

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0,8 MB – epub, mobi, azw3
Beschreibung:
Ein großer literarischer Wurf mit Widerhaken. Darüber, was passiert, wenn man sich an den zahlreichen, an abstrusen Orten logierenden Liebhabern seiner Mutter rächen will, unter ihnen den Vater sucht, den man nie haben wollte, und stattdessen die Liebe findet. Und auch die Fische beißen gut in diesem spektakulär flott erzählten Roman.

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1,7 MB – epub, mobi, azw3
Beschreibung:
Ein Bergdorf mit einem einzigartigen Panorama: behütet von Zwei- und Dreitausendern, sonnenverwöhnt, reinste Luft. Ein paar Häuser und Ställe neben einer Kapelle. Aber auch gottverlassen und auf unsicherem Grund: der Rutschrampe eines ehemaligen Murgangs. Das Gehabe der Wintergäste, zumindest darin ist man sich hier einig, kann niemand brauchen. Ein Mädchen, das Tag um Tag die Glocken läutet, der Kirche und dem Pfarrer treu ergeben. Die Blutsaufete, in der alljährlich im November das vor dem Aussterben begriffene Dorf gerettet wird. Ein Maskenschnitzer und drei Skilehrer mit einer Schwäche für alles Süffige. Vier Schäferhunde, die der Föhn verrückt gemacht hat, und Hilferufe, die ungehört verklingen.
Gertrud Wilker erzählt von der Brüchigkeit vertrauter Lebenswelten und den Abgründen hinter der vermeintlichen Idylle eines Bergdorfs.

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3,3 MB – epub, mobi, azw3
Beschreibung:
In Paris liebt man das Leben mehr – aber klappt es auch mit der Liebe?
Charmant, verantwortungsbewusst und manchmal zu verkopft – das ist Jules. Er hat früh gelernt, für andere da zu sein. Doch sein geordnetes Leben gerät aus den Fugen, als er auf einer Uni-Party Solène begegnet. Sie ist neu in Paris, ruhig, anders und zieht ihn sofort in ihren Bann. Doch je näher sie sich kommen, desto stärker zeigen sich auch die Spuren von Solènes Vergangenheit. Sie fürchtet, erneut verletzt zu werden, während Jules versucht, alles richtig zu machen. Als ihm das nicht gelingt, wird er mit seiner eigenen, tiefsitzenden Unsicherheit konfrontiert. Die Gefühle wachsen, die Probleme auch – können sie diesen Teufelskreis durchbrechen?

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2,4 MB – epub, mobi, pdf, azw3
Beschreibung:
Jago Trevarno war vierzig Minuten lang klinisch tot. Nun ist sein Leben ein anderes. Sein Kopf funktioniert nicht mehr so wie vorher, er ist schnell überfordert, wenn zu viele Dinge gleichzeitig passieren, lebt maximal im Augenblick, weil es nicht anders geht. Auf dem Hof seines Onkels Jacob an der Küste in Cornwall versucht er, die Teile seines Lebens wieder zusammenzusetzen. Hier gibt es keinen Strom, sondern Öllampen, die Butter wird im Fass gestoßen, auf dem Ofen steht eine große Kupferwanne. In dieser Umgebung findet Jago langsam zur Ruhe. Seine Tage sind bestimmt vom Rhythmus der Natur und der Arbeit. Er melkt die Kühe, repariert Zäune, reitet zum Meer aus und hilft sogar dabei, ein Fohlen zur Welt zu bringen. Alles könnte gut sein, zumindest für den Moment, wenn da nicht der Schurke Bill Sligo wäre, der Jago und seinem Onkel Jacob Ärger macht. Jago muss ihn stoppen, um zu bewahren, was er hat: einen Ort, an dem er weiterleben kann. Patrick Charnleys Roman erzählt anrührend und dabei unsentimental von einem Neuanfang im eigenen Tempo. Der Autor teilt das Schicksal seines Protagonisten – dieses Buch hat er dem Leben abgetrotzt.

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1,8 MB – epub, mobi, pdf, azw3
Beschreibung:
Ein Mann sitzt in einem Café mit Blick auf den Bahnhof, nippt an einem grünen Saft und beobachtet die Menschen. Das Leben steht für einen Moment still, während er auf den Bus wartet, der ihn zu seiner Frau bringt.
Jeden Tag ist er im Krankenhaus an ihrer Seite, bürstet ihr das Haar und erinnert sich an die prägenden Momente ihrer Beziehung. Und während er spürt, wie ihm die Liebe seines Lebens entgleitet, ringt er damit, wie seltsam der Umgang mit Pflege und Krankheit in der Gesellschaft ist. Er kommt nicht umhin, sich zu fragen, warum es normal ist, Trauerurlaub nach einem Tod zu nehmen, wenn er doch lieber die wenige Zeit, die ihnen noch bleibt, bei seiner Frau verbringen würde. So setzt er alles daran, seiner Frau in ihren letzten gemeinsamen Stunden ein Gefühl von Hoffnung zu geben. Wenn sie den Alltag bewahren möchten, dürfen gewisse Grenzen nicht überschritten werden. Aber liegt nicht genau in dieser Distanz eine große Schönheit?
Nao-Cola Yamazaki erzählt aufrichtig, tiefgründig und bewegend von Fürsorge und Pflege, aber auch von Gemeinschaft und Zusammenhalt in einer Welt, die sich zu schnell dreht.

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5,1 MB – epub, mobi, pdf, azw3
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Der exzentrische kleine Verlag des Señor Bennet veröffentlicht englische Klassiker, die nie aus der Mode kommen und ein paar zeitgenössische Autoren, die wahrscheinlich nie in Mode kommen werden. Angesiedelt in einem halbverfallenen Tempel in Barcelona, in dem Zitronenbäume zwischen Bücherregalen wachsen, kommt Dalia Ediciones gerade so über die Runden. Als Bennet seiner buchbegeisterten Nichte Beatriz vorschlägt, die Stellung zu halten, während er nach einem wertvollen Buch fahndet, ahnt diese nicht, dass sie sich mit einem britischen Übersetzer ohne festen Wohnsitz, einer Telefonistin, die immer nur schläft und einer Handvoll schwieriger Autoren herumschlagen muss. Doch dann kommt alles anders als gedacht – und noch viel besser …

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1,7 MB – epub, mobi, pdf, azw3
Beschreibung:
Wenn der Schnee in den Alpen bis ins Tal hinunter schmilzt, ist es soweit: Die Mutter erwacht aus ihrem Winterschlaf, den Kopf voller Träume der letzten Monate. Erwartet wird sie vom Großvater, umsorgt von ihren Kindern, den Zwillingen. Schon bald reisen die ersten Besucher an, denn die Träume der Mutter versprechen Rat und spenden Trost. So geht es Jahr für Jahr. Doch in diesem Sommer, dem zehnten der Zwillinge, wird sich alles ändern – und was die Mutter weissagt, wahr werden.
Mit der Schneeschmelze werden die Zwillinge vom “Apo”, dem Großvater, in den Keller geschickt, um die Mutter zu wecken. Dort ruht sie über die Wintermonate zwischen Essensvorräten, die sie durch den Schlaf gebracht haben. Mit dem Wecken beginnt das Jahr der Familie aufs Neue: Wieder kommt die Mutter langsam zu Sinnen, um ihrer Arbeit nachzugehen. Die Niederschriften der Träume aus ihrem langen Schlaf füllen Seiten über Seiten. Während der Großvater alles für die Besucher bereitet, die ins Tal kommen, um die Prophezeiungen der Mutter zu hören, lernen die Zwillinge, wie das Familiengeschäft zu unterhalten ist – und werden in diesem Jahr doch immer eigensinniger. Als sich eine Gruppe Fremder für das Geheimnis der Mutter interessiert und ein unangemeldeter Besucher die Geschäfte verwirrt, ist klar: Niemand schläft in diesem Jahr unverändert wieder ein.

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10,3 MB – epub, mobi, pdf, azw3
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Gulistan lebt mit ihrem Mann Çiya in einem Land, das sie anfeindet für ihre Sprache, ihr Denken, ihr ganzes Sein. Unter dem diktatorischen Regime Saddam Husseins werden sie als Kurden verfolgt. Als Çiya verschwindet, begibt Gulistan sich auf die Suche nach ihm. Nichts kann ihren Willen brechen, ihren Geliebten wiederzufinden, auch wenn ihr immer wieder das Ausmaß ihrer eigenen Ohnmacht vor Augen geführt wird. Schließlich begegnet sie Çiya bei einer Versammlung inmitten einer Menschenmasse wieder – in der Uniform des Diktators, als dessen Doppelgänger. Gulistan wird verhaftet und verliert zunehmend den Verstand, doch entwickelt umso stärkere Widerstandskräfte, nicht erst, als sie von ihrer Schwangerschaft erfährt.
Wie soll man nicht dem Wahn verfallen angesichts einer Diktatur, die Wahrheiten verdreht, den Menschen alles nimmt und nichts kennt als die Sprache der Gewalt? Karosh Taha schreibt über die Angst in den Straßen, die Grausamkeit eines paranoiden Systems und den Widerstand durchs Erzählen, vielstimmig, lyrisch, dicht.

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2,9 MB – epub, mobi, pdf, azw3
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Seine Endzwanziger hat sich Hendrik Popom anders vorgestellt. Nichts will ihm so richtig gelingen. In seinem Agenturjob sitzt er seine Zeit ab, mit seiner Freundin lief es schon einmal besser, und dann ist da plötzlich dieser Mann – Popóm. Er ist fast doppelt so alt und dennoch weiß Hendrik: Dieser Mann bin ich.
Zögerlich nähern sich die beiden einander an. Ihre Beziehung ist voller Rätsel, Zuneigung und Widerstände. Hendrik hofft, in seinem anderen Ich das zu finden, was ihm in seinem Leben fehlt – Halt und Zuversicht. Doch je stärker er sich an Popóm klammert, desto mehr weicht dieser zurück. Als er sich einer Kollegin anvertraut, begreift er, welch hohen Preis man zahlt, wenn man sich dem Leben entzieht.
In ›Popóm‹ entfaltet sich das klassische Literaturmotiv des Doppelgängers vor der Kulisse einer immer unübersichtlicheren Gegenwart. Nach dem großen Erfolg ihres Debüts ›Nincshof‹ und der beim Bachmann-Wettbewerb mehrfach ausgezeichneten Kurzgeschichte ›Das Gurkerl‹ lotet Johanna Sebauer erneut die Grenzen zwischen Fiktion und Realität aus – leichtfüßig und
mit feinem Humor.

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