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Beschreibung:
Eine Stadt kann einen Mörder verstecken.
Nicht durch Mauern.
Sondern durch Menschen, die wegsehen, solange sie am Schweigen verdienen.
Hannover, Anfang der Zwanzigerjahre: Die Straßen sind voll von heimkehrenden Soldaten, Bettlern, Händlern, Kindern ohne Zuhause und Männern, die alles verkaufen würden, um den nächsten Tag zu überstehen.
Fritz Haarmann bewegt sich durch diese Stadt wie jemand, der dazugehört. Er kennt die Polizei. Er kennt den Bahnhof. Er kennt die Jungen, die niemand vermisst.
Als die ersten Knochen an der Leine auftauchen, beginnt ein Ermittler, Spuren zusammenzusetzen, die andere übersehen haben.
Ein Name kehrt wieder. Ein Zimmer. Ein Geruch. Ein Mann, der zu oft dort steht, wo Menschen verschwinden.
Doch die Wahrheit ist schlimmer als ein einzelner Täter. Sie zeigt, wie ein Monster wachsen konnte, während alle glaubten, es unter Kontrolle zu haben.


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