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Beschreibung:
Herbst 1916 – gefühlt ist die ganze Welt im Krieg. Die jugendliche Rosa hat in dieser schweren Zeit zusätzlich noch einen eigenen Kampf zu bewältigen. Denn nach dem tödlichen Arbeitsunfall ihres Vaters wird sie zur Vollwaise und muss daher ins Heim. Keine schöne Erfahrung im kriegsgebeutelten Wien. Als ihr angeboten wird, als „Kostkind“ zu einer alten Frau zu ziehen, ergreift sie daher die Chance, auch wenn dort das Leben nur unwesentlich besser ist. Denn die alte Wirtshauswitwe ist verhärmt, streng und hart. Aber immerhin gibt es dort genug zu essen – was Rosa in ein moralisches Dilemma bringt. Sollten in diesen knappen Zeiten doch Lebensmittel und sonstige Materialien gerecht unter der Bevölkerung aufgeteilt werden. Was eigentlich Gesetz ist, scheint allerdings niemanden zu interessieren, wenn man nur genug Geld hat.
Verraten kann Rosa die alte Frau jedoch auch nicht, denn ins Waisenhaus will sie auf keinen Fall zurück. So findet sie ihre eigenen Wege, um ihr Gewissen zu erleichtern. Und sie findet einen seelischen Zufluchtsort – das alte benachbarte und nun verlassene Gasthaus der Frau, den „Rosengarten“. Hier findet sie nicht nur Ruhe, sondern eines Tages auch den verletzten Simon. Einen Deserteur von der Isonzo-Front …

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Eine Zugfahrt von Wien nach Brünn, etwa 1883. Gregor Mendel, Abt des Augustinerklosters Brünn, sitzt allein im Waggon erster Klasse. In Wien hatte er einen letzten vergeblichen Versuch unternommen, im Streit um die Besteuerung des Klosters zu einer Einigung mit der Verwaltung zu kommen. Mendel ist alt und wegen einer Nierenkrankheit dick und unbeweglich. Der endgültige Misserfolg lässt ihn in einer Mischung aus Demut und Auflehnung Rechenschaft über sein Leben ablegen. Als Bauernsohn, zwar nicht brillant, aber beharrlich und sorgfältig, war er aufs Gymnasium gekommen und konnte später als Erster der Familie studieren. Ständig mittellos, findet er schließlich im Brünner Augustinerstift einen sicheren Hafen. Dort bekommt Mendel die Gelegenheit und die nötige Ausstattung für seine Forschungen: Viele Jahre lang züchtet er Erbsen im Klostergarten und führt Kreuzungsversuche durch. Doch seine Ergebnisse zur Merkmalsvererbung werden nahezu ignoriert. Erst Jahrzehnte nach seinem Tod werden sie wieder aufgegriffen, ausgerechnet im Zusammenhang mit Vorstellungen von »Rassenhygiene« und Eugenik. Am Ende seines Rückblicks steht für Mendel die Gewissheit, mit allem wesentlichen Bemühen gescheitert zu sein. Doch dann nimmt die Erzählung eine Wendung ins Wundersame …

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Dublin, 1968. Patrick »Paddy« Clarke ist zehn Jahre alt. Tagsüber langweilt er sich in der Schule oder vertreibt sich die Zeit mit seinen Freunden, zieht durch die Straßen, treibt Unfug. Abends sitzt er vor dem Fernseher und knabbert Chips. Lesen tut er am liebsten mit Taschenlampe unter der Bettdecke – so macht es einfach mehr Spaß. Seinen kleinen Bruder Francis, genannt Sinbad, ärgert er unablässig, oft gemeinsam mit Kevin, seinem besten Freund, mit dem er Fußball und Verbrechen spielt. Doch Paddys Welt ist alles andere als heil: Sein Vater trinkt zu viel und streitet immer häufiger mit seiner Mutter, wird sogar handgreiflich. Paddy versucht mehr und mehr, den Frieden zu Hause zu wahren, die Eskalation abzuwenden, doch es gelingt ihm nicht. Ohne Psychologisierungen und nüchtern, in typischer Doyle-Manier, wird aus dem Leben eines Jungen erzählt, der aus dem Paradies der Kindheit vertrieben wird. Ein einfühlsames, stilsicheres Porträt eines Zehnjährigen und seiner Welt. Paddy Clarke Ha Ha Ha ist eine Wiederentdeckung eines großartigen Romans und auch heute aktueller denn je.

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Ostberlin 1967: Peter Körber hält die ÂTagebĂĽcher seines leiblichen Vaters in den Händen, den er nie kennenÂgelernt hat. Zwischen den Seiten steht ein Teil der Familiengeschichte, den man besser im Dunkeln Âgelassen hätte. Doch Peter kann nicht länger die ÂAugen davor verschlieĂźen, denn die Geschichte droht sich zu wiederholen: Er soll Henker werden, so wie auch sein Vater vor ihm. Kann er sein Schicksal noch abwenden oder hatte er von Anfang an keine Wahl?

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Satoshi Yagisawa erzählt in seinem Bestseller schnörkellos, leichtfüßig und charmant von Menschen, die durch Bücher und einen wunderbaren Buchladen miteinander verbunden sind und sich gegenseitig durch schwere Zeiten begleiten.
Takako, die in Die Tage in der Buchhandlung Morisaki ihren Liebeskummer nach einer schlimmen Trennung überwunden hat, im Antiquariat ihres Onkels Satoru und ihrer Tante Momoko, umgeben von Büchern, ist nun frisch verliebt: Seit Kurzem ist sie mit Wada zusammen, der an einem Roman arbeitet, in dem es um die Buchhandlung Morisaki gehen soll. Und dort wird Takako nun wieder gebraucht, denn Momoko ist erneut schwer erkrankt. Takako unterstützt Satoru, wo sie kann, und packt wieder im Buchladen mit an. Mit ihrer Hilfe und der von Stammkunden und Freunden fasst Satoru neuen Mut …

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Nachdem ein verlassenes Schiff in internationalen Gewässern gefunden wird, wird das Team RECON von der Heimatschutzbehörde gerufen, um Antworten zu finden. Finn Walsh hat massive Bedenken, das leere Schiff der US-Marine zu entern. Seine schlimmsten Befürchtungen werden wahr, als sie feststellen, dass die gesamte Navigationsausrüstung und Elektronik defekt, kaputt oder verschwunden ist. Doch als Finn ein verstecktes Lager voller Leichen findet und das Boot aufgrund eines heftigen Sturms zu sinken beginnt, kann er das Schiff nicht schnell genug verlassen.
Die Homeland-Security-Analystin Victory Stanhope bewertet ausländische und inländische Terrorzellen vom sicheren Schreibtisch in Washington D.C. aus. Nach einem gefährlichen Aufenthalt bei der CIA gefällt es ihr genau so. Doch als der Direktor selbst eine „Anfrage“ zur Untersuchung eines verlassenen Schiffes stellt, begibt sich Tory zurück ins Feld und stellt fest, dass es sich bei einem der von ihr beaufsichtigten Küstenwachen um einen Mann handelt, mit dem sie einmal an einem Tiefpunkt in ihrem Leben geschlafen hat und sie hat ihn nie vergessen.
Im Interesse der nationalen Sicherheit verdrängt Tory ihre starke Anziehungskraft auf Finn und stürzt sich in das Rätsel, was mit der Besatzung der Oceanus Explorer passiert ist und wer Regierungsgeheimnisse an andere Nationen verkauft.
Der Einsatz wird noch höher, als Tory erkennt, dass der finstere Drahtzieher des verräterischen Komplotts näher an ihrer Heimat ist, als sie es für möglich gehalten hätte.

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Um die Wahrheit hinter dem Verschwinden ihrer Schwester aufzudecken, reist Harper Stone in die verschlafene Kleinstadt Crestwood.
Doch auf Antworten wird Harper dort lange warten. Denn Crestwood ist nicht gerade für seine offene und gastfreundliche Art bekannt. Im Gegenteil, denn die Menschen dort scheinen mehr zu verbergen als sie zugeben möchten.
Allen voran Roman Gilbert und seine Freunde. Doch Harper hat nicht vor einfach aufzugeben. Egal wie sehr die Stadt und Roman gegen sie arbeiten, sie wird weitermachen und ihre Antworten bekommen.
Wird ihr das zum Verhängnis werden? Wie sehr wird sie fallen, wenn Roman sie über die Klippe springen lässt?

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Anne erbt völlig überraschend ein Haus auf Amrum, von dem sie bis zu dem Unfalltod ihrer Eltern nichts wusste. Als sie Monate später auf die Nordseeinsel reist, trifft sie auf Emma Onken, die bereits seit 25 Jahren in dem alten Friesenhaus wohnt und dort ein lebenslanges Wohnrecht hat. Auf Annes hartnäckige Fragen nach dem Warum erhält sie jedoch keine Antwort.
Trotzdem fühlt sich Anne auf der malerischen Insel, als wäre sie zu Hause angekommen. Das liegt auch an Ben, dem charmanten Mann, der für alles zur Stelle ist und Anne die schönsten Orte auf Amrum zeigt. Dabei entdeckt sie nicht nur die Insel, sondern auch immer mehr sich selbst – währenddessen wartet auf dem Festland ihr Freund Jan auf sie. Und zwischen Anne und Emma werden die Fragen nach der Vergangenheit immer drängender. Was ist damals geschehen?

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Ein liebeskranker Erzähler reist mit seiner Tochter in das verschneite Davos. Aus dem »Familienurlaub« wird eine vergnügliche Reflexion über die Auswirkungen der Moderne, des Skifahrens und der Tuberkulosepandemie. Auch spürt er der Geschichte nach, wie aus dem bettelarmen Bergdorf das Symbol des globalen Reichtums wurde. Und wie in Thomas Manns ›Zauberberg‹ stellen sich auch ihm inmitten der Schneemassen die wirklich schwierigen Fragen: Wie müssen sich unsere Lebensweisen ändern? Welche Welt vererben wir unseren Kindern?

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Die junge Antonietta wird nach ihrer arrangierten Heirat mit Don Lucio Carmine, dem Verwalter und Pachteintreiber von Ländereien und Stadthäusern, in dem stillen, verschatteten Haus in der Gasse nie glücklich werden. Don Lucio ist ein wortkarger und berechnender Tyrann, für den das Glück in der Gewohnheit liegt und im Geldverleih zu Wucherzinsen. Nicolina, Antoniettas jüngere Schwester, soll ihr den Umzug in die fremde Stadt erleichtern. Sie bleibt nach der Geburt des ersten Kindes bei dem Ehepaar und erniedrigt sich zur Dienstmagd. In ihrer Bewunderung für Don Lucio und in der Eifersucht auf das scheinbare Glück der Schwester wird sie zur fügsamen Geliebten des Schwagers. Schwelender Hass und eine tiefe Traurigkeit liegen fortan wie ein Schatten über diesem Gespinst von Abhängigkeiten, aus dem es kein Entkommen gibt. Nach ihren Erzählungen, mit denen sich Maria Messina in den 1910er-Jahren einen Namen machte und einen unverwechselbaren literarischen Ton entwickelte, veröffentlichte sie 1921 ihren ersten Roman, der ihren Ruf festigte: In Das Haus in der Gasse entfaltet sie ein klaustrophobisches Kammerspiel, das mit seiner großen poetischen Kraft auch uns Leserinnen und Leser gefangen nimmt.

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