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Beschreibung:
Salthall, 1151. Die unbeschwerte Jugend der jungen Amalia endet abrupt, als ihre Eltern sie verheiraten wollen. Weil sie nicht die Frau eines Schweinebauern, sondern Heilerin und Brauerin werden will, bleibt ihr nur die Flucht, um ihre Lehre bei der berühmten Hildegard von Bingen abzuschließen. Doch der Weg dorthin ist weit. Ein Zufall führt sie auf die Winzenburg, wo sie Bischof Bernhard von Hildesheim kennenlernt. Zwar kann sie ihn von einigen Leiden kurieren, doch weist sie seine Avancen zurück und macht sich damit einen mächtigen Feind …

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Beschreibung:
Nick hat vor vielen Jahren Elternhaus und Heimat verlassen. Als seine Mutter stirbt, kehrt er zum ersten Mal wieder an den Ort seiner Kindheit zurück. Auf der Beerdigung treffen alle zusammen: sein jüngerer Bruder Ben, seine Jugendliebe Charlotte, der Provinzmusiker Max und die Freundin seiner Mutter. In der Begegnung mit ihnen stößt Nickauf Ungereimtheiten und Fragen, die sein Leben über Nacht auf den Kopf stellen. Wie ist seine Mutter gestorben und wer war sie wirklich? Welche Rolle spielen sein undurchsichtiger Bruder und Charlotte? Bei der Suche nach Antworten muss Nick sich seinen eigenen Täuschungen stellen. In dieser Sekunde, in der sich vor seinen Augen die Einzelheiten aufreihen wie auf einer Perlenschnur, erkennt Nick die Wahrheit. Nicht im Detail und nicht mit der konkreten, rationalen Wirklichkeit seines Verstandes. Vielmehr offenbart sich ihm ein seltsames und berührendes Spektakel: drei Menschen, die nach siebenundzwanzig Jahren wieder aufeinandertreffen, um herauszufinden, wer sie wirklich sind. Jeder von ihnen in seinen eigenen Wahnvorstellungen gefangen, jeder von seinem eigenen Strudel erfasst und jeder angezogen und gleichzeitig abgestoßen von den jeweils anderen. Verstrickt in einer gemeinsamen Geschichte und verbunden durch die Hoffnung, irgendwie aus dem Schlamassel der gemeinsamen Vergangenheit wieder herauszufinden. »Das ist, was mich umtreibt: Dass die inneren und äußeren Umstände, in denen wir aufwachsen, in uns weiterwirken, über die Generationen hinaus.«

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Beschreibung:
Nachdem er seinen Juwelierladen aufgegeben hat, verliert der alte Karl Rosnebaum den letzten Funken Lebensmut. Zeit seines Lebens spürt er die Schuld am Tod seiner Familie, die ihn seit seiner Kindheit in die Isolation getrieben hat. Zwischenmenschliche Beziehungen meidet Rosenbaum, so gut er kann. Große Gefühle lebt er nur in der Musik, in der Literatur und im Theater, im Schatten der Protagonisten aus. Er hofft, bangt, liebt und stirbt mit ihnen. Umso schutzloser fühlt sich Rosenbaum, als ihn während einer Opernvorstellung der junge Stefan Koczinski anspricht. Er behauptet, Rosenbaum zu kennen. Doch der alte Mann kann sich nicht erinnern, gerät unerklärlicherweise in Panik, fühlt sich bedroht, kann sich andererseits der Faszination des jungen Mannes nicht entziehen. Fortan stellt Koczinski ihm nach und lässt das vermeintlich stille Leben des alten Mannes aus den Fugen geraten, denn je heftiger Rosenbaum versucht, den Unbekannten abzuweisen und sich vor ihm zu schützen, desto größer wird der Wunsch, dem geheimnisvollen Interesse des jungen Mannes auf die Spur zu kommen. Doch der Preis ist hoch. Wird Rosenbaum bereit sein, den Schritt aufs glatte Eis zu wagen und sich schutzlos tiefen lebensechten Emotionen auszuliefern?

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Tacloban, Leyte, Philippinen. Der Super-Taifun Haiyan, der »perfekte Sturm«, hat die Insel heimgesucht. Ann kehrt nach 20 Jahren im Auftrag einer NGO in ihre Heimatstadt zurück – und wird überrollt von Kindheitserinnerungen, denen sie inmitten der Trümmer auf den Grund zu gehen versucht: einem großen, düsteren Familiengeheimnis, Gruselgeschichten von einer Bestie, die umgeht in Tacloban, Menschen, die plötzlich in ihr Leben traten und ebenso schnell wieder verschwanden. Gleichzeitig widmet sie sich der Aufgabe, in der völlig zerstörten Stadt nach jenen Fragmenten zu forschen, die vom Leben der Menschen übrigbleiben, wenn ihre Existenz fast vollständig vernichtet wird: ihren Erinnerungen. Mitreißend, alltagsnah, ungewöhnlich authentisch: Es fühlt sich an wie mittendrin. Mittendrin in der Klima-Katastrophe, dort, wo sie schon längst da ist. Mittendrin in einer Kindheit in der Diktatur, zwischen Licht und Schatten, Wahrheit und Lüge, ganz oben und ganz unten, wo nicht einmal die eigenen Lieben sind, was sie scheinen. Mittendrin in der Realität der Überlebenden: Sieben in die Handlung eingewobene Original-Interviews gehen unter die Haut, indem sie erst richtig fassbar machen, was der Taifun für die Menschen bedeutet: den Schmerz und den Verlust, aber auch die Hoffnung auf ein – vielleicht besseres – Leben danach.

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Gregor Leirichs Leben gerät aus den Fugen. Eine Fremde spricht ihn an und eröffnet ihm, dass er einen Halbbruder
hat, von dessen Existenz er bisher nichts wusste. Leirich, der es sich als Historiker am Institut für Zeitgeschichte gut eingerichtet hat in seinem Leben, reagiert in höchstem Maß erschrocken. Mit wem soll er sich austauschen? Mit seinen Schwestern? Seiner Exfrau? Seiner Tochter? Er beginnt zu recherchieren und erfährt, dass der Halbbruder ganz in der Nähe lebt. Warum hat er sich nicht zu erkennen gegeben? Warum haben die, die von ihm wussten, über Jahrzehnte geschwiegen? Und vor allem – warum hat der Vater nie etwas erzählt von seinem ersten, im Krieg gezeugten Kind? Plötzlich muss sich der Historiker seiner eigenen Familiengeschichte stellen. Unversehens gerät die Auseinandersetzung mit dem unbekannten Bruder zu einer Beschäftigung mit Leirichs Kindheit, dem lange schon verstorbenen Vater und einem Schweigen, das zum Teil der Persönlichkeit des Vaters geschuldet ist, zum anderen Teil den gesellschaftlichen Bedingungen der Nachkriegszeit. Mit Leichtigkeit und Intensität zugleich erzählt Rudolf Habringer von der Scheu eines Mannes, der sich erst nur zögerlich vorwärtstastet, schließlich aber die Begegnung wagt und ein Familientreffen arrangiert. Ein starker Roman, der an Tabus rührt und unangenehme Fragen stellt: Wie sicher sind die Wahrheiten, auf denen unser Leben steht?

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Der Bankräuber, Ausbrecherkönig, Frauenheld und Katholik
Max Leitner ist 26 Jahre lang im Gefängnis gesessen. Fünfmal ist er auf spektakuläre Weise ausgebrochen. Fünfmal wurde er wieder geschnappt.
Der Roman zeichnet die Lebensgeschichte eines ungewöhnlichen, widersprüchlichen Mannes nach. Eines Mannes, der sich genommen hat, was er wollte – und dafür bezahlt hat. Eines Mannes, der schwer bewaffnet Banken und einen Geldtransporter überfallen, aber nie auf jemanden geschossen, nie jemanden ernsthaft verletzt hat: Denn Max Leitner glaubt an Gott, an die himmlische Gerechtigkeit, an die Heiligen und Dämonen.

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Seit dem Tag, an dem ich deine Beruhigung zugelassen habe, gehörst du mir, meine Blume.
Nikolai Romanow:
Ich sehe dich, Lilien. Ich sehe dich, während du ein Tinder-Date nach dem anderen verführst. Dir sind diese Männer scheißegal. Dich wundert es nicht mal, dass sie danach spurlos verschwinden. Denn du weißt, dass ich immer da bin. Ich passe auf dich auf, meine Blume. Ich sehe dich, wie du dich selbst verletzt. Ich könnte dich davon abhalten. Stattdessen beobachte ich dich dabei und bin neidisch darauf, dass nicht ich derjenige bin, der dir diese Schmerzen geben darf. Aber du sehnst dich nach mehr. Du sehnst dich nach dem Tod. Und das, meine Blume, kann ich nicht zulassen.
Lily Winter:
Er ist das Monster, das mich will, aber gleichzeitig ist es er, der mich von sich stößt. Ich sollte ihn nicht wollen, aber ich will ihn.
Er denkt, er könnte mich mit seinen Foltermethoden dazu bringen, wieder leben zu wollen. Stattdessen erreicht er nur, dass ich immer mehr in seine dunkle Welt hineinblicke. Ich sehe ihn und verstehe ihn.

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Ein Mann auf der Suche nach dem Sinn des Lebens – ein bewegendes Roadmovie!
A.W. Mumme, ein bekannter Radio-Essayist, bekommt Post von der Rentenversicherung und beginnt, mit sich zu hadern: Sind 1.183 Euro Rente das, was ihm von einem langen Arbeitsleben ĂĽbrig bleibt? Da kommt die Idee einer literarischen Agentin, er solle eine populäre Autobiografie verfassen, gerade zur rechten Zeit. Von einem prächtigen Vorschuss leistet sich Mumme ein »Retromotorrad«. Damit begibt er sich auf eine Reise von Berlin ĂĽber Leipzig und Paris bis an die CĂ´te d’Azur, wo, in einer Stunde innerer Lähmung, sein Begriff von einem Sinn – des Lebens und in der Gesellschaft – zerbricht. Es gibt kein ZurĂĽck.
In den Bildern der Reise spiegelt sich Mummes Leben: als wurzelloses Kind einer Hippie-Mutter; als junger Mann in einer düsteren Stadt intellektueller Moden namens West-Berlin; als glamouröser Medienmann an der Seite einer nicht minder glamourösen Frau; als Freund eines Dandy-Künstlers – eine jahrzehntelange Freundschaft, die die politischen Strapazen einer Pandemie nicht übersteht.
Das Gespenst, das Mumme wirklich umtreibt, ist das Hasswort vom »alten weißen Mann«, der er auf keinen Fall sein will – dessen Kürzel, AWM, jedoch zeitgleich das Anagramm seines Namens ist.

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1,2 MB – epub, mobi, azw3
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Juni 1790. Die Lady Juliana hat eine Schiffsladung gefallener Frauen nach Sydney Cove gebracht, einer von Hungersnot geplagten australischen Sträflingskolonie. Nach kurzer Zeit auf der Insel wird den Diebinnen und Huren klar, dass sie ohne einen Ehemann oder Dienstherrn verloren sind. Auch die fünfzehnjährige Molly durchschaut die Lage und heiratet den Schreiberling Edward Young. Diese lieblose Scheinehe soll ihr Überleben sichern.
Ihre Freundin Hannah findet eine Anstellung als Pflegerin im Hospital von Sydney Cove. Hier trifft sie auf Michael Riley, für den sie bald mehr empfindet als nur Freundschaft. Während Hannah hofft, das Herz des jungen Arztes zu erobern, plant Molly von Anfang an die abenteuerliche Flucht aus der Hölle. Die Freundschaft der beiden wird auf eine Zerreißprobe gestellt, als Hannah ihre große Liebe nicht aufgeben will, während Molly für ein Leben in Freiheit kämpft.
Doch härter noch trifft es die Frauen, die auf die Insel Norfolk verschifft werden – zur am meisten gefĂĽrchteten Sträflingsanstalt des Pazifiks.

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2,4 MB – epub, mobi, azw3
Beschreibung:
Wie zeigt man etwas, das längst alle sehen? Martina Clavadetscher, Schweizer Buchpreisträgerin und eine der renommiertesten deutschsprachigen Autorinnen, macht den unsichtbaren Elefanten im Raum sichtbar und fragt nach der Verantwortung von Literatur. Gekonnt erzählt und voller eindrücklicher Bilder trägt dieser Roman seine beängstigende Aktualität schon im Titel: Das könnte die Geschichte jedes Menschen sein. In jedem Land, zu jeder Zeit. Solange niemand aus den Schrecken der anderen lernt.
Ein Junge stößt beim Schlittschuhlaufen auf einen Toten im Eis und den Beginn einer sonderbaren Geschichte. Kern, ein schwerreicher Erbe, kann nicht länger ignorieren, dass seine Augen schwächer werden. Doch will er überhaupt klarsehen? Da ist Kerns hundertjährige Mutter, die den größten Teil des Tages im Dachgeschoss der Villa im Bett liegt, und doch mit brutaler Konsequenz die Fäden in der Hand hält. Da ist Schibig, ein einsamer Archivar, der sich mitreißen lässt von Rosa, der Alten aus dem Wohnwagen, die an den eigentlich unspektakulären Vorfällen ein spektakuläres Interesse hat – weil sie versteht, dass nichts je ins Leere läuft, sondern alles miteinander verbunden ist: Der Tote im Eis, die Zylinderherren im Gasthof Adler, Kerns Frau, die sich weigert, Kreide zu essen, ein geplantes Mahnmal, bedrohliche Bergdrachen und andere hartnäckige Legenden.

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