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Beschreibung:
«Ein Toter am Pfahl. Drei Linien auf der Stirn. Und eine Insel, die seit 26 Jahren schweigt.»
Kommissarin Maja Eriksen hat einen Mann in den Tod geschickt. Nicht mit einer Waffe — mit zwei Wörtern in einem psychologischen Gutachten: Hohe Wahrscheinlichkeit. Der Verdächtige war unschuldig. Er nahm sich das Leben in der Untersuchungshaft. Jetzt wird Maja auf die abgelegenste Polizeidienststelle Norddeutschlands versetzt: Pellworm. Eine Nordseeinsel. 1.100 Einwohner. 1 Meter unter dem Meeresspiegel.
Am ersten Morgen findet sie einen Toten im Watt. Pastor Thies Martensen, an einen jahrhundertealten Schandpfahl gebunden. Drei Linien in die Stirn geritzt — das Zeichen des Sieking, des friesischen Wasserurteils, das älter ist als jedes Gesetzbuch.
Maja beginnt zu graben. In den Akten der Polizeistation findet sie drei ungelöste Vermisstenfälle. Im Keller der Pensionswirtin findet sie Gegenstände, die den Verschwundenen gehörten. Und in einem verschlossenen Schrank in einem verlassenen Haus findet sie ein Protokoll — unterschrieben von fünf Männern, die seit 1997 wissen, was auf dieser Insel geschehen ist.
Doch bevor Maja die Wahrheit zusammensetzen kann, geschieht ein zweiter Mord. Dasselbe Zeichen. Andere Methode. Und plötzlich wird aus einem Fall zwei Fälle — und aus einem Mörder werden zwei.
Einer, der das Schweigen bestraft. Einer, der das Schweigen beschützt.
Und dazwischen: Maja — eine Ermittlerin, die wissen muss, ob Gerechtigkeit und Gesetz dasselbe sind. Denn der Mann, der den Pastor getötet hat, hat es aus einem Grund getan, den sie versteht.
Die Flut kommt. Die Ebbe legt frei. Und manche Wahrheiten überleben die Gezeiten.


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