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Die Grillfeier des Bauunternehmers Leo Vossen endet in einer Katastrophe: Zwei GĂ€ste ĂŒberleben den Abend nicht. Liegt es am sĂŒndhaft teuren Kƍriyama-Rind, das hier zum ersten Mal in Deutschland gebraten wurde? Steckt der Nachbar dahinter, der Partys genauso hasst wie Grillgeruch? Oder hat Vossen schlicht die falschen Leute auf die GĂ€steliste gesetzt? Das ungleiche Ermittlerduo Carla Weiß und David Lahmann stĂ¶ĂŸt auf jede Menge Motive und VerdĂ€chtige – und so manches wird noch heißer gegessen als gegrillt 


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Eine Dynastie – zwei Reiche: Nach der Abdankung Kaiser Karls V. teilten sich die Habsbur-ger in eine spanische und eine österreichische Linie. Arno Strohmeyer verfolgt die Geschichte beider HerrscherhĂ€user bis zum Ende der spanischen Linie 1700 und dem Aussterben des österreichischen Zweiges im Mannesstamm 1740. Er zeichnet Herrschaft, Politik, Religion, Gesellschaft und Kultur beider Reiche nach. Dabei spannt sich der Bogen von Ungarn bis Mexiko, vom Aufstand in den Niederlanden und von der osmanischen Expansion ĂŒber den DreißigjĂ€hrigen Krieg und den habsburgisch-französischen Gegensatz bis hin zur Missionierung, dynastischen Politik und höfischen Kultur. Alle zentralen Parameter der frĂŒhneuzeitlichen Geschichte finden ihren Niederschlag: Kolonialismus, Konfessionalismus und religiöse Auseinandersetzungen sowie die Entwicklung der zentralen Monarchien. Arno Strohmeyer gelingt so ein kompaktes Portrait Europas zwischen Reformation und Revolution.

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Favoriten und Premierminister europĂ€ischer Monarchen genießen schon seit lĂ€ngerem die Aufmerksamkeit der FrĂŒhneuzeitforschung. Dagegen ist in der Geschichtswissenschaft bislang nicht systematisch untersucht worden, daß es auch in der Umgebung der ReichsfĂŒrsten einen „Zweiten Mann im Staat“ gab, der auf den FĂŒrsten erheblichen Einfluß ausĂŒbte und die politischen Entscheidungen wesentlich mitgestaltete. Der vorliegende Sammelband soll diese LĂŒcke schließen helfen. In ihm steht der Personenkreis der GĂŒnstlinge, Favoriten, leitenden AmtstrĂ€ger und Minister an den Höfen der deutschen TerritorialfĂŒrsten im Mittelpunkt. An zahlreichen Beispielen wird untersucht, welche Bedingungen die Existenz von Favoriten im Umkreis des Herrschers ermöglichten. Dabei wird deutlich, daß die politischen Gegebenheiten des Alten Reiches eine spezifische AusprĂ€gung des Favoritentypus zur Folge hatte. Der Blick auf die besondere Spielart eines gesamteuropĂ€ischen StrukturphĂ€nomens frĂŒhneuzeitlicher Herrschaft an den Höfen des Alten Reiches lĂ€ĂŸt damit zugleich Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den europĂ€ischen Monarchien und den Territorien des Reiches erkennbar werden.

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In ihren niederlandischen Provinzen unterhielten die Habsburger eine Vielzahl an Truppen und Festungen. Allein die Ausgaben fur ihre Verteidigung verschlangen zwei Drittel des Staatshaushalts. Die besondere Herausforderung der Militarversorgung war die treibende Kraft hinter den Modernisierungs- und Zentralisierungstendenzen. Dennoch verlief der Ausbau staatlicher Strukturen weder einseitig noch linear. Die Zentralregierung war hierbei auf die Kooperation mit den lokalen Eliten angewiesen, von denen sich vor allem die Landstande in Krisenzeiten bewahrten. Diese Untersuchung wirft ein neues Licht auf die gangigen Vorstellungen vom Prozess der fruhneuzeitlichen Staatsverdichtung und ermoglicht eine Neubewertung der Bedeutung der peripheren niederlandischen Besitzungen fur die Entwicklung der Gesamtmonarchie.

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76.11 MB – pdf

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Das Thema «Entstehen des Öffentlichen» kann man zunĂ€chst ganz historisch verstehen. Es geht hier um die Rekonstruktion eines der tragenden Elemente moderner Politik in der Phase vor den europĂ€ischen Revolutionen von 1848, ohne das das moderne Verfassungswesen nicht mehr zu denken ist. Mit der modernen Öffentlichkeit ist ein Element entstanden, das sich in Gestalt der Presse zu einer vierten Gewalt herausbildete und damit inzwischen die fĂŒr die Demokratie konstitutive und ‘klassische’ Dreigewaltenteilung ergĂ€nzte und ĂŒberbot. Das Thema «Eine andere Politik» dient der lange angemahnten Intention in dem Forschungsprojekt, den engen chronologischen Rahmen der 1848er Revolutionsepoche zu verlassen und uns der Erforschung von deren ‘Wirkungen’ bis heute hin zu widmen und damit der zeitgenössischen Kritik zu stellen. Dabei darf allerdings nicht vergessen werden, daß solche Wirkungen in keinem Fall monokausal zu konstruieren sind.

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In jĂŒngerer Zeit wird in den Sozialwissenschaften die Ansicht vertreten, Nationen seien Erzeugnisse der Moderne. Caspar Hirschis Theorie lautet gegenlĂ€ufig, dass die Nationenbildung einen diskontinuierlichen Prozess von langer Dauer darstellt, der in Europa schon im SpĂ€tmittelalter eingesetzt hat. In Deutschland kommt den Humanisten besondere Bedeutung zu. Sie greifen die Propaganda der habsburgischen Kaiser an die ReichsstĂ€nde auf und kombinieren sie mit politischen Diskursen der Antike. Damit begrĂŒnden sie neue Formen der kollektiven Ehre und Ausgrenzung. Die eigene Gemeinschaft steht nicht mehr einer einheitlichen Masse von Heiden oder Barbaren gegenĂŒber, sondern einer Vielzahl von Gemeinschaften, die kategorial gleich sind: Nationen. Dieses Gleich-zu-Gleich von autonomen Ehrgemeinschaften fĂŒhrt zu einem umfassenden Wettkampfkonzept. Diskurse entstehen, die die Überlegenheit der eigenen Nation beweisen sollen. Sie verleihen jeder Nation einen vermeintlich unverwechselbaren, realiter oft austauschbaren Charakter, der aus antiken Tugend- und Lasterkatalogen zusammengesetzt ist. Der humanistische Wettkampf der Nationen wird von der Konfessionalisierung abgebremst, trĂ€gt danach aber zum Siegeszug des modernen Nationalismus bei.

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Ziel der Tagung zum Thema „Zusammengesetzte Staatlichkeit in der EuropĂ€ischen Verfassungsgeschichte“ war es, einen neuen Forschungsweg einzuschlagen: Solange eine vergleichende und umfassende Verfassungsgeschichte der europĂ€ischen Staaten noch ein Desiderat der Forschung ist, bleibt man auf nebeneinander stehende Darstellungen der verfassungsgeschichtlichen Entwicklung in den einzelnen Nationalstaaten angewiesen. Da jedoch die Mehrzahl dieser europĂ€ischen Staaten erst im 19. oder 20. Jahrhundert zur staatlichen Einheit gefunden hat, betrachteten es frĂŒhere Rechts- und Verfassungshistoriker als ihre vordringliche Aufgabe, die jeweilige Staatswerdung in einem Licht nationaler Einheitlichkeit erscheinen zu lassen. Heute erkennen wir – stimuliert durch den Prozeß der Formung einer europĂ€ischen Staatenfamilie – sehr viel deutlicher, daß viele europĂ€ische Staaten in einem vielschichtigen politischen Prozeß durch den Zusammenschluß kleinerer staatlicher Einheiten gewachsen sind und von daher ihre besondere staatliche PrĂ€gung erfahren haben. Im Heiligen Römischen Reich war dies vielen noch bewußt: Der Naturrechtler Daniel Nettelbladt (Halle) etwa sprach von der „respublica composita“, in der eine „duplex potestas civilis“ herrsche. Der Staatsrechtler Johann Stephan PĂŒtter (Göttingen) lehrte, „einfache“ von „zusammengesetzten“ Staaten zu unterscheiden. Der damals geprĂ€gte Terminus der „zusammengesetzten Staatlichkeit“ war Anstoß, solche Gebilde in der europĂ€ischen Staatenvielfalt nĂ€her zu untersuchen. Außerhalb des Alten Reiches und seiner Nachfolgeinstitutionen wie dem Deutschen Bund findet man nĂ€mlich Ă€hnliche Staatsformen u. a. in den LĂ€ndern der Böhmischen Krone, in den Vereinigten Niederlanden, in den Reichen der spanischen Krone und in der „composite monarchy“ Britanniens. Aber auch die zusammengesetzten Staaten Preußens und der Habsburger Monarchie weisen Ă€hnliche Strukturen auf. Die BeitrĂ€ge zu der Tagung unternehmen es, diese alteuropĂ€ische PrĂ€gung von Staatlichkeit zu analysieren und in das historische GedĂ€chtnis zurĂŒckzurufen.

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Wie jedes Jahr im Juni ziehen als Koalas verkleidete Freiwillige durch die Dörfer an der ostfriesischen KĂŒste. Ihr Ziel: Geld und Spielzeug fĂŒr die Kinderstation des regionalen Krankenhauses sammeln. Doch als einer der Koalas bei Trine Mohnsen klingelt, greift diese kurzerhand zu ihrer Waffe und erschießt ihn! Aus Notwehr, wie Trine steif und fest behauptet! Doch fĂŒr Sarah Teufel stinkt die ganze Geschichte wie der Fisch vom Vortag. Gemeinsam mit James fĂ€ngt sie an nachzuforschen. Und hinter jedem Geheimnis entdecken die beiden gleich ein weiteres. Sarah muss erkennen, dass auch die Bewohner von Paalinghus Leichen im Keller haben …

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Die Reise unserer Aussiedler geht weiter.
Nachdem die Crew der Eridani Explorer sich mit den Ureinwohnern des Planeten Eridani-2 oder Quadcha, wie er von den Bewohnern genannt wird, einig geworden sind, beginnt nun der Aufbau einer Siedlung auf dieser Welt. Viele spannende Expeditionen stehen auf dem Plan, die sie teils gemeinsam mit ihren neuen Freunden unternehmen. Was werden sie entdecken und welche Gefahren lauern hier auf sie?

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