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Beschreibung:
Berlin, 1939: Tränen laufen über ihre Wangen, als Rosa sich durch die Menge kämpft. Sie hält den Korb, in dem ihre winzigen neugeborenen Zwillinge schlafen, einer Frau entgegen, die gerade dabei ist, die Tür des Wagons zu schließen.
Der Geruch von Rauch hängt in der Luft, jüdische Menschen verriegeln ihre Türen. Sie fühlen sich in ihrer Heimatstadt längst nicht mehr willkommen. Und während einige Mütter ihre Kinder verstecken, bringen andere sie zum Bahnhof, in der Hoffnung, ihnen ein besseres Leben zu geben.
Dora blickt über die aufgewühlte Menschenmenge auf dem Bahnsteig. Verzweiflung macht sich in ihr breit, denn sie weiß, dass nicht genug Platz für alle in dem Zug nach England sein wird. Und als die fremde Frau ihr den Korb mit den Zwillingen in die Arme drückt, durchfährt sie eine lähmende Angst. Babys dürfen die Grenze nicht überqueren – wie soll sie sie nur vor den erbarmungslosen Augen der Soldaten verbergen?
Aber Dora und die Mutter haben dasselbe Ziel: Diese unschuldigen Kinder in Sicherheit zu bringen, bevor es zu spät ist.


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