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Beschreibung:
Wenn dich niemand hört, musst du schreien.
Sarah hasst sie alle. Die Freundlichen mit ihren aufgesetzten Lächeln. Die Gleichgültigen, die stumm wegsehen. Die Selbstgerechten, die glauben, über ihr Leben urteilen zu dürfen. Jeder Mensch, dem sie begegnet, ist ein Beweis für ihre Theorie: Diese Welt ist verkommen. Kalt. Verlogen.
Und sie passt nicht hinein.
Morgen wird Sarahs Vater beerdigt. Aber das ist nicht das Schlimmste. Das Schlimmste ist das, was in ihr tobt: ein Schmerz, der keine Worte kennt. Ein Geheimnis, das sie auffrisst. Eine Wahrheit, für die es keinen Platz gibt.
An einem glühend heißen Sommertag verliert sie den letzten Rest Kontrolle. Nicht plötzlich. Nicht laut. Sondern schleichend. Still. Endgültig. Ein leerer Blick. Ein beiläufiger Kommentar. Ein weiteres Zeichen dafür, dass niemand sie sieht. Und sie beginnt, zurückzuschlagen – mit Worten, und mit allem, was sie noch in sich trägt: Zorn. Verachtung. Eiseskälte. Sie zieht durch eine Stadt, die sie krank gemacht hat.
Und sie hinterlässt eine Spur aus Wahrheiten, die keiner hören will. Doch je mehr sie zerstört, desto näher kommt sie dem, was sie am meisten fürchtet: ihre Vergangenheit.
Was, wenn der einzige Weg, gehört zu werden, darin besteht, alles zum Schweigen zu bringen?


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