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John Bach – C# Programmierung: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um auf einfache Weise die Grundlagen von C# Programmiersprache zu lernen

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Beschreibung:

Wer sich mit C# befasst, muss sich mit der Microsoft .NET-Plattform beschäftigen. Denn mit C# entwickelte Programme laufen auf der Microsoft .NET-Plattform. Was aber ist die .NET-Plattform?

Bei der .NET-Plattform handelt es sich um eine virtuelle Maschine, die Programmen, die für diese Plattform entwickelt wurden, einen Prozessor vorgaukelt, der so in Form eines echten Computerchips gar nicht existiert. .NET-Programme glauben demnach, sie laufen auf einem ganz bestimmten Prozessor, auch wenn in Ihrem Computer ein ganz anderer Computerchip von Intel oder AMD drinnensteckt. Der Vorteil dieser virtuellen Maschine ist, dass die Laufzeitumgebung von .NET-Programmen vollständig definiert ist und nicht vom im Computer verwendeten Computerchip abhängt. Für ein .NET-Programm sieht demnach die Welt ganz einfach aus: Es scheint nur einen einzigen Prozessor zu geben – nämlich den, den Microsoft in der Spezifikation der .NET-Plattform definiert hat.

Die Definition einer virtuellen Maschine koppelt Programme von der Hardware und vom Betriebssystem ab. So kann ein für die .NET-Plattform entwickeltes Programm auf jedem Computer ausgeführt werden, auf dem die .NET-Plattform verfügbar ist – völlig egal, welcher Computerchip verwendet wird. Wenn die .NET-Plattform auf einem entsprechenden System verfügbar ist, gaukelt sie eben auf diesem System .NET-Programmen den notwendigen Prozessor vor.

Auch wenn die .NET-Plattform von Microsoft für Windows entwickelt wurde, ist es möglich, sie auf andere Betriebssysteme zu portieren. So existiert ein Projekt namens Mono, dessen Ziel es ist, .NET-Programme unter Linux zum Laufen zu bringen. Das ist möglich, weil .NET-Programme auf einer virtuellen Maschine laufen, ohne Zugriff auf das Betriebssystem zu nehmen. Ein .NET-Programm sieht nur die .NET-Plattform und nicht das Betriebssystem, auf dem die .NET-Plattform läuft.

So schön die Vorteile der virtuellen Maschine sind, stellt sich dennoch die Frage, warum Microsoft sich entschloß, die .NET-Plattform zu entwickeln. Schließlich laufen Windows-Anwendungen seit Jahrzenten vorwiegend auf Intel-Chips vom Typ x86 oder auf zu dieser Chip-Familie kompatiblen Prozessoren anderer Hersteller. Auch die Möglichkeit, .NET-Programme auf anderen Betriebssystemen wie eben Linux ausführen zu können, wird für Microsoft kaum ein wichtiges Ziel gewesen sein.

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