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Beschreibung:
Alan Querry, ein erfolgreicher Bauentwickler aus Nordengland, hat zwei Töchter: Vanessa ist Philosophin und lehrt in Saratoga Springs, New York; Helen arbeitet fĂĽr ein internationales Musiklabel mit Sitz in London. Die Schwestern haben sich nie richtig von der bitteren Trennung ihrer Eltern und dem frĂĽhen Tod ihrer Mutter erholt, vor allem Vanessa nicht, die immer wieder in Depressionen verfällt. Beim jĂĽngsten Schub fliegen Alan und Helen nach Saratoga Springs. Im Verlauf von sechs Wintertagen upstate beginnen die Querrys mit den Fragen zu ringen, die diesen Roman so eindringlich machen: Warum fällt manchen Menschen das Leben so viel schwerer als anderen? Kann GlĂĽcklichsein gelernt werden, oder wird man einfach so geboren? Hilft nachdenken? Wenn, wie Vanessas Lieblingsphilosoph sich ausdrĂĽckt, “das Leben selbst das einzig ernsthafte Unternehmen” ist, wie sollten wir dann leben?
“Upstate” ist ein tiefgrĂĽndiger Roman, reich an menschlicher Einsicht, fein gezeichneten Charakteren und voll mit jenen Dingen, die uns in unseren stillsten Momenten beschäftigen.
An der Oberfläche fast immer überaus kultiviert und gelassen, handelt der Roman so vielerlei Fragen ab, die sich aus überkommenen Unterschieden zwischen Europa und Amerika oder dem Zusammenprall von Kunst, Kultur und moderner Technologie ergeben. Natürlich kommen auch familiäre Reizthemen aufs Tapet, die zwischen den Generationen lauern, und nebenbei stets auch die politische Lage der USA.
James Wood, 1965 in Durham, England, geboren, wurde bereits mit 27 Jahren Chefkritiker beim Londoner «Guardian». Heute schreibt er fĂĽr den «New Yorker» und arbeitet als Professor fĂĽr angewandte Literaturkritik an der Harvard University. International bekannt wurde er unter anderem mit seinem klugen Buch ĂĽber das Schreiben, “Die Kunst des Erzählens”..


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