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Beschreibung:
Die meisten Menschen werden verrückt, wenn sie den Todesschrei eines Keres hören. Und ich? Ich war schon verrückt.
Ich kam in die Stadt der Monster, um die Visionen einzutauschen, die mich quälten. Ein Handel, dann wäre ich frei. Ein Handel, und ich würde das Land der Toten hinter mir lassen.
Dann fand mich Phonos.
Dieser gewaltige, geflügelte Krieger sieht mich an, als wäre ich die Erhörung jedes Gebets, das er nie auszusprechen wagte. Sein Todesschrei sollte mich in einen mörderischen Rausch versetzen, aber für mich ist er ein Seelengesang. Und für ihn treffe ich die gefährlichste Wahl meines Lebens.
Ich betrete den Brautmarkt.
Er beansprucht mich mit der Wildheit eines Todesgottes. Seine Flügel schließen mich ein, seine Klauen ein Versprechen von Schutz, das niemand sonst je zu geben wagte. In seinen Armen bin ich weder gefürchtet noch wahnsinnig. Ich werde angebetet.
Aber zum ersten Mal, seit meine Sehergabe erwachte, kann ich mein Schicksal nicht sehen. Ich kann seines nicht sehen. Und in einer Stadt, in der nur die Todesberührten überleben, könnte diese Blindheit gefährlicher sein als jede Vision.


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