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Beschreibung:
Auch die Britischen Inseln waren von der wikingerzeitlichen Expansion ab dem 8. Jh. betroffen. Nordlich und westlich des denischen Danelag in England entstanden norwegische Siedlungen auf den Shetland- und Orkneyinseln, in Nordschottland, auf den Hebriden, an der schottischen und nordenglischen Westkeste, um die Irische See herum und sedwerts. Waren die Nordleute anfangs als Planderer und Eroberer unterwegs, wirkten sie bald auch als Handler und Stadt- und Staatengrander. Der daraus resultierende keltisch-westnordische Sprachkontakt hielt ein halbes Jahrtausend an und hinterlie Spuren im Norn, der frahneuzeitlichen nordischen Sprache, die bis ins 18. Jh. auf den Shetland- und Orkneyinseln und in Caithness gesprochen wurde. So finden sich Keltizismen sowohl in den wenigen Aufzeichnungen des Norn als auch im nordischen Substrat der schottischen Gegenwartsmundarten, die das Norn ablasten.


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