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Beschreibung:
Jonas Keller hat dreißig Jahre lang alles richtig gemacht. Als Gymnasiallehrer war er zuverlässig, engagiert, unerschütterlich – bis er an einem Dienstag im März mitten im Unterricht verstummt und nicht mehr weiß, wie er den nächsten Satz sagen soll.
Burnout.
Das Wort steht plötzlich zwischen ihm und der Welt.
Jonas zieht sich in das verlassene Haus seiner Tante aufs Land zurück, auf der Suche nach Ruhe und Abstand. Stattdessen stößt er auf einen Gemeinschaftsgarten und auf Menschen, die Fragen stellen, ohne zu drängen: Mara, eine Sozialarbeiterin, die seine Ausreden durchschaut. Herr Brandner, ein schweigsamer Witwer mit eigener Schuldgeschichte. Und Leyla, eine Schülerin, die gelernt hat, mit Brüchen zu leben.
Jonas will nicht gerettet werden. Er will nichts erklären. Doch zwischen Erde, Pflanzen und unerwarteten Gesprächen beginnt sich etwas zu verändern. Nicht schnell. Nicht geradlinig. Aber ehrlich.
Langsam begreift Jonas, dass Heilung nicht bedeutet, wieder zu funktionieren. Sondern das Recht zu haben, nicht perfekt zu sein – und Nähe zuzulassen, ohne sich zu verlieren.


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