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Beschreibung:

Wie überlebt man stinklangweilige Schulstunden, wie wehrt man sich gegen ungerechte Lehrer? Was kann man tun, damit sich die wütende Mutter wieder beruhigt? Leicht hat es Anika jedenfalls nicht, auch nicht in der Clique. Da rücken ihr einige zu dicht auf die Pelle, dafür will Wolfgang partout nichts von ihr wissen. Bis sich dann eines Tages der großmaulige Sternberger als feinfühliger Stefan entpuppt.

Christine Nöstlinger wurde am 13. Oktober 1936 in Wien geboren und wuchs in Hernals, in einem Arbeitermilieu der Wiener Vorstadt auf. Sie galt dort als besseres Kind, weil ihre Mutter einen Kindergarten leitete und der Großvater ein Geschäft führte. Nach dem Abitur studierte sie Gebrauchsgrafik an der Akademie für angewandte Kunst in Wien. Sie heiratete, bekam zwei Mädchen (1959 und 1961) und begann, für Tageszeitungen und Magazine zu arbeiten. 1970 schrieb und zeichnete sie ihr erstes Kinderbuch “Die feuerrote Friederike”, das auf Anhieb ein Erfolg wurde. Seitdem veröffentlichte sie jedes Jahr durchschnittlich drei bis vier Bilder-, Kinder- und Jugendbücher. Christine Nöstlinger lebt heute in Wien.

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Thomas Bernhard – Stücke 1

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Beschreibung:

Der hier vorliegende erste Band enthält die zwischen 1970 und 1974 uraufgeführten Stücke, die fast schon den Rang von Klassikern besitzen:

Ein Fest für Boris
Der Ignorant und der Wahnsinnige
Die Jagdgesellschaft
Die Macht der Gewohnheit

Thomas Bernhard, 1931 in Heerlen (Niederlande) geboren, starb im Februar 1989 in Gmunden (Oberösterreich). Er zählt zu den bedeutendsten österreichischen Schriftstellern und wurde unter anderem 1970 mit dem Georg-Büchner-Preis und 1972 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Der Suhrkamp Verlag publiziert eine Werkausgabe in 22 Bänden.

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Beschreibung:

Kein anderer antiker Mythos hat Goethe so kontinuierlich beschäftigt wie der des Prometheus. An keinem hat er sich poetisch so oft versucht, an keinem ist er so oft gescheitert. Der »mythologische Punct, wo Prometheus auftritt, [war] mir immer gegenwärtig und zur belebten Fixidee geworden«, schreibt er in den Tag- und Jahresheften 1807 im Rückblick auf seine Prometheus-Dichtungen, deren Bogen sich von dem dramatischen Fragment Prometheus und der gleichnamigen Hymne der Sturm und Drang-Periode über das um 1795 geplante, aber schon nach wenigen Versen aufgegebene Drama Der befreite Prometheus bis zu dem 1807/08 entstandenen, ebenfalls unvollendet gebliebenen Pandora-Festspiel spannt. Von dem Prometheus-Drama, das den Auftakt zu dieser in Goethes Werk einzigartigen Dichtungsfolge bildet, ist erstmals Mitte Juli 1773 in einem Brief an Johann Georg Christian Kestner die Rede, in dem Goethe die eigene Arbeit an dem Drama und die Arbeit seines Protagonisten metaphorisch ineinander blendet.

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Beschreibung:

Thomas Bernhards zornig-ironischer Blick auf den Literaturbetrieb. Zu seinem 20. Todestag erstmalig publiziert, liegt der Bestseller jetzt auch als Taschenbuch vor. Auf die gesamte Menschheit schimpfend und über sich selbst den Kopf schüttelnd, entwirft Thomas Bernhard ein Selbstporträt des Autors als Preis- und Preisgeldempfänger. In zorniger Rückschau zieht er darin eine Bilanz der ihm verliehenen Literaturpreise. Detailliert schildert der begnadete Komiker die Tragödien, zu denen sich die Überreichung jeweils entwickelte, egal, ob Bremer Literaturpreis, Staatspreis für Roman, Grillparzer- oder Georg-Büchner-Preis. Thomas Bernhard hadert mit der Welt im allgemeinen, dem Kulturbetrieb im besonderen und ganz speziell mit sich selbst mittendrin.

homas Bernhard, 1931 geboren am 9. Februar in Heerlen (Niederlande) als unehelicher Sohn von Herta Bernhard, der Tochter des Schriftstellers Johannes Freumbichler; den Vater Alois Zuckerstätter lernt Bernhard nie kennen. 1989 gestorben nach jahrelanger schwerer Krankheit am 12. Februar in Gmunden (Oberösterreich); beigesetzt im Grab Hedwig Stavianiceks auf dem Grinzinger Friedhof in Wien.

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Stefan Zweig – Maria Stuart

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Sie war Königin von Schottland und Frankreich und hatte Anspruch auf den Thron von England – doch Elizabeth I. ließ Maria Stuart (1542-1587) jahrelang inhaftieren und schließlich hinrichten, um ihre Macht zu wahren. Das Leben der Maria Stuart war geprägt von Intrigen, Verschwörungen und politischen Ränkespielen, denen sie am Ende zum Opfer fiel. Stefan Zweig zeichnet ein Porträt einer Frau, deren Leben bis heute Anlass zu Spekulationen, Verklärung und Mystifizierung gibt.

Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien geboren und starb am 23. Februar 1942 in Petropolis bei Rio de Janeiro. Bis 1904 Studium der Philosophie, Germanistik und Romanistik in Berlin und Wien. Reisen in Europa, nach Indien, Nordafrika, Nord- und Mittelamerika. 1917/18 als Kriegsgegner in Zürich u. a. mit Hermann Hesse, James Joyce, Annette Kolb. Freundschaft mit Émile Verhaeren und Romain Rolland. 1919-34 zumeist in Salzburg. 1928 Rußlandreise. Ab 1935 häufige Aufenthalte in England. 1938 Emigration dorthin. 1940/41 erst New York, dann Petropolis in Brasilien. 1942 Selbstmord. “Er war in seiner Zeit weltweit einer der berühmtesten und populärsten deutschsprachigen Schriftsteller. Seine unter dem Einfluß Sigmund Freuds entstandenen Novellen zeichnen sich durch geschickte Milieuschilderungen und einfühlsame psychologische Porträts aus, in denen die dezente, doch unmißverständliche Darstellung sexueller Motive auffällt. Seine romanhaften Biographien akzentuieren die menschlichen Schwächen der großen historischen Persönlichkeiten.” Marcel Reich-Ranicki

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Wer war Gerhard Fritsch? Einer der bedeutendsten österreichischen Autoren der Nachkriegszeit, in einem Atemzug zu nennen mit Hans Lebert oder Thomas Bernhard? Ein reger Literaturfunktionär, der als Rezensent, Herausgeber, Lektor und Mitglied zahlreicher Jurys den Betrieb seiner Zeit maßgeblich beeinflusste? Ein Getriebener, der dreimal verheiratet und Vater von vier Kindern war und sich schließlich in Frauenkleidern erhängte? Der früh verstorbene Autor von “Moos auf den Steinen” und “Fasching” war all das und noch mehr: Seine Tagebücher gewähren uns erstmals Einblick in Schaffenskrisen, Höhenflüge und private Travestieträume. Vor allem aber zeigen sie uns Gerhard Fritsch als unermüdlich Schreibenden und ermöglichen eine völlig neue Lektüre seines Werks.

Gerhard Fritsch,geboren 1924 in Wien, gestorben 1969 in Wien. Nach der Rückkehr aus dem Zweiten Weltkrieg studierte er Geschichte und Germanistik. Verlagslektor, Bibliothekar, ab 1958 freier Schriftsteller und Literaturkritiker. Er erhielt zahlreiche Literaturpreise und veröffentlichte mehrere Gedichtbände sowie die Romane “Moos auf den Steinen” (1956) und “Fasching” (1967), postum erschien “Katzenmusik” (Residenz, 1974). Klaus Kastberger, geboren 1963 in Gmunden, studierte Germanistik und Geschichte in Wien. 1996-2015 arbeitete er am Literaturarchiv der ÖNB, seit 2015 Professor für neuere deutschsprachige Literatur am Franz-Nabl-Institut sowie Leiter des Literaturhauses Graz. Klaus Kastberger ist derzeit Mitglied der Jury des Bachmann-Preises. Stefan Alker-Windbichler, geboren 1980 in Wien, studierte Germanistik, Publizistik und Theaterwissenschaft und ist Leiter der Fachbereichsbibliothek Germanistik, Nederlandistik und Skandinavistik der Universität Wien. Er hat ausführlich zu Gerhard Fritsch geforscht und publiziert.

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Beschreibung:

Querkopf liebt Traumtänzerin. Christine Nöstlingers neuer Roman trifft mitten ins Herz. Glatze und Loretta, kann daraus was werden? Hier der schweigsame Typ, der sich aus purer Sturheit wöchentlich seine Glatze neu schert. Da die quirlige angehende Zirkusprinzessin, die notgedrungen zu viele Grenzen überschreitet. Dann ist da auch noch Locke, die Verwirrung stiftet. Eine Dreiecksliebe ohne Zukunft, sollte man meinen. Aber, wie gesagt: Glatze ist ein sturer Bock. Die traurige und zarte, wunderbar hoffnungsvolle Liebesgeschichte von Glatze und Loretta überrascht durch einen völlig neuen Ton und setzt einen Meilenstein in Christine Nöstlingers umfangreichem Schaffen. “Wenn dir das Schicksal eine Liebe aufhalst, bist du dagegen machtlos, da brauchst du gar nicht versuchen, dich zu wehren! Du musst es hinnehmen!” Es ist schwer zu glauben, dass einer wie Glatze, der nicht gern redet, und schon gar nicht über so Gefühlskram, das gesagt haben soll. Und da es die Loretta mit der Wahrheit nie hundertprozentig genau genommen hat, könnte es leicht sein, dass sie es erfunden hat. Was aber nicht heißen muss, dass es falsch ist.”

Christine Nöstlinger, 1936 in Wien geboren, lebt als freie Schriftstellerin abwechselnd in Wien und im Waldviertel. Sie schreibt für Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen. Ihre Kinder- und Jugendbücher sind weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. Ihr Werk wurde international vielfach ausgezeichnet, sie erhielt den Andersen Award und war die erste Trägerin des Astrid-Lindgren-Preises. 2011 erhält sie den CORINE Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten für ihr Lebenswerk. Ihre Bücher wirkten stets sowohl polarisierend als auch inhaltlich und sprachlich prägend.

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Siam Katze Sissi kann es sich nur schwer vorstellen, dass mit den dämlichen Heilmethoden der Menschen – Sissi wohnt nämlich bei einer Psychotherapeutin – auch nur eine Dose Katzenfutter, geschweige denn ein anständiges Stück Heilbutt zu verdienen ist. Sie macht sich deshalb selbst an die Arbeit, denn mit Katzenschläue und ihren unwiderstehlichen blauen Augen löst sie all die Probleme, an denen die Menschen nur allzu schnell verzweifeln.

Stefanie Zweig wurde 1932 in Leobschütz (Oberschlesien) geboren. 1938 emigrierte die Familie nach Kenia. 1947 ging die Familie nach Deutschland zurück. Stefanie Zweig hat dreißig Jahre lang das Feuilleton einer Frankfurter Tageszeitung geleitet. Für ihre Jugendbücher erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. Stefanie Zweigs Romane standen wochenlang auf den Bestsellerlisten und erreichten eine Gesamtauflage von über 7 Millionen Exemplaren und wurden in fünfzehn Sprachen übersetzt. “Nirgendwo in Afrika” wurde von der preisgekrönten Regisseurin Caroline Link fürs Kino verfilmt. Der Film gewann 2002 sowohl den Bayerischen als auch den Deutschen Filmpreis, und bekam 2003 den “Oscar” für den besten ausländischen Film verliehen

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Jedes Jahr am 14. Juli soll Georg Wilhelm Friedrich Hegel ein Glas Champagner auf den Beginn der Französischen Revolution getrunken haben. Diese Revolution war das sein Leben und Denken prägende Ereignis. Das Grundmotiv der Freiheit durchzieht den gesamten Denk- und Lebensweg des bedeutendsten Philosophen des 19. Jahrhunderts. Zu Hegels 250. Geburtstag erscheint die erste umfassende deutschsprachige Biographie dieses Meisterdenkers seit 175 Jahren. Nach Kindheit und Jugend in Stuttgart und Studium im benachbarten Tübingen ging der junge Philosoph zunächst als Hofmeister nach Bern und nach Frankfurt am Main. Die akademische Laufbahn begann mit einer Privatdozentur in Jena, wo Hegel eng mit dem einstigen Tübinger Kommilitonen Schelling zusammenarbeitete. Erst nach zwei Stationen in Franken ereilte ihn der Ruf nach Heidelberg. 1818 schließlich wurde Hegel Nachfolger auf dem Lehrstuhl von Johann Gottlieb Fichte im königlich-preußischen “Mittelpunkt” Berlin, wo er zum herausragenden Philosophen des Zeitalters aufstieg. Der in Jena lehrende Philosoph Klaus Vieweg zeichnet in dieser Leben und Werk Hegels gleichermaßen würdigenden großen Biographie ein neues Bild des bedeutendsten Vertreters des deutschen Idealismus.

Klaus Vieweg ist Professor für klassische deutsche Philosophie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und einer der international führenden Hegel-Experten.

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London, 1741. Gesundheitlich am Ende, finanziell ruiniert und trotz früherer Erfolge vereinsamt, fristet Georg Friedrich Händel sein Leben in tiefer Verzweiflung. Die Quelle, aus der sein musikalisches Schaffen hervorging, scheint versiegt zu sein. Doch da fällt ein Manuskript in seine Hände, das ihn merkwürdig berührt. Neue Kraft durchströmt ihn und schließlich bricht die Musik aus ihm heraus, die ihn und sein Werk unsterblich machen werden: “Der Messias”. Stefan Zweigs bewegende Erzählung über die Entstehung des “Messias” ist voller Hoffnung und Leidenschaft, beseelt vom Glauben an eine schöpferische Kraft, die stärker ist als der Tod. Mit dem vollständigen Libretto des “Messias”.

Stefan Zweig, geboren 1881 in Wien, war ein leidenschaftlicher Kämpfer für den Frieden. Wovon er schreibt, gründet in seiner Sehnsucht nach Freundschaft zwischen den Menschen und Völkern. Die Sehnsucht bleibt unerfüllt. Seine Werke wurden von den Nazis verbrannt. Nach einigen Jahren in London zieht es ihn nach Brasilien, wo er sich 1942 das Leben nimmt

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