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Beschreibung:
Das verbreitete Bild von Kolumbien ist: Gewalt, Bürgerkrieg, Drogenmafia und Agentenkulisse. Die Autoren bringen dem Leser das an Kultur, Bodenschätzen und Widersprüchen reiche Kolumbien nahe. Sie informieren über die verschiedenen Bevölkerungsgruppen, geographische Besonderheiten und wirtschaftliche Interessen. Sie stellen die politischen Akteure in Kolumbien dar und zeigen ihre historischen Wurzeln auf.
Dabei bleiben sie nicht unparteiisch. Sie decken auf, wer den schmutzigen Krieg der Paramilitärs in Kolumbien und international finanziert und steuert, beschreiben die Auswirkungen des Drogenhandels auf Gesellschaft und Kultur des Landes. Auf der anderen Seite erläutern sie die politischen Konzepte der beiden großen Guerilla-Organisationen FARC und ELN und zeigen auf, wie in den letzten Jahren eine schleichende US-Militärintervention in Kolumbien stattgefunden hat.
Auf dieser Grundlage untersuchen die Autoren schließlich die Frage, welche Chancen ein Verhandlungsprozess hat.
Die wohl umfassendste deutschsprachige Arbeit über die Hintergründe des Bürgerkriegs und der sozialen Konflikte in Kolumbien. Mit zahlreichen Interviews mit Gewerkschaftern, Menschenrechtsaktivisten und Guerilla-Kämpfern


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